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Die bekannte Unbekannte

Das Flüsschen Rotache ist speziell: Mal verspielt vor sich hin plätschernd und abenteuerlich, mal mit einem ganz anderen Auftreten.

Wildromantisch: Die Rotache im Osten von Thun bietet lauschige Badeplätze.
Wildromantisch: Die Rotache im Osten von Thun bietet lauschige Badeplätze.
Stefan Kammermann

«Das Wasser der Rotache ist sehr gesund», hatten weitsichtige Männer und auch ein Doktor Schüpbach aus Oberdiessbach dereinst aufgeschrieben. Das war, bevor es zum Zweiten Weltkrieg kam. Die Pläne, in Brenzikofen am kleinen Fluss eine Badeanstalt zu realisieren, mussten deshalb warten.

Wie damals ist die Rotache auch heute idyllisch. Ruhig plätschert das Rotachewasser meist dahin. Vorab im Oberlauf. Etwas deftiger geht es dann in der Rotacheschlucht zu und her. Dort zwängt sich das Wasser zwischen Nagelfluh durch manchen Engpass, bis es zum Wasserfall wird. «Hund­schüpfe» nennt sich der Ort. Es gibt einige Thesen, weshalb der Wasserfall im Volksmund so genannt wird. Vermutlich aber spricht die Bezeichnung für sich.

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