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Die Gäste sprechen oft Englisch

Der Sommer 2017 war ein touristischer Traum: 215 558 Logiernächte wurden erzielt, 42,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Beachtlich ist der Anstieg der Gästezahlen aus den USA. Mit ein Grund, warum Englisch so wichtig ist.

Ein touristischer Traum im letzten Jahr: Erstmals hatte Wengen mehr ­Sommer- als Wintergäste.
Ein touristischer Traum im letzten Jahr: Erstmals hatte Wengen mehr ­Sommer- als Wintergäste.
pd

In Wengen sprechen die Gäste oft Englisch: Im Sommer 2017 betrug der Anteil der Gäste aus Grossbritannien in der Hotellerie 16,3 Prozent; 16 Prozent kamen aus den USA. In den Ferienwohnungen kamen sogar 27,6 Prozent der Gäste aus den USA, 16 Prozent aus Grossbritannien.

Rolf Wegmüller, Geschäftsführer Wengen Tourismus, führt den Erfolg mit Gästen aus den USA auf Reiseführer zurück, die das Lauterbrunnental ausführlich beschreiben. Der Zuwachs an Logiernächten betrug 2017 insgesamt 18,01 Prozent. 386 591-mal schliefen Gäste in einem Wengener Bett. Erstmals hatte Wengen mehr Sommer- als Wintergäste. Wegmüller hofft, dass die Talsohle im Winter überschritten ist. Judith Graf Engi, Präsidentin von Wengen Tourismus, sprach in ihrem Vorwort zum Jahresbericht vom Winterwetter. «Die Sonne war oft zum richtigen Zeitpunkt da.»

16,3 Prozent aus Belgien

Im Winter kommen die meisten Gäste immer noch aus der Schweiz. Im vergangenen Winter sind die Logiernächte um 7 Prozent gestiegen. Nicht so gut ausgelastet war das Hotel Palace, das der Firma Intersoc gehört und belgische Gäste nach Wengen bringt. Wenn es in der Berechnung der Winterlogiernächte ausgeklammert wird, stiegen die Übernachtungszahlen sogar um 11 Prozent. Insgesamt ist der Touroperator Intersoc ein sicherer Wert: 16,3 Prozent der Wen­gener Gäste kamen 2017 aus ­Belgien.

Entsprechende Rechnung

Entsprechend gut schloss die Rechnung ab. Der Betriebsertrag lag bei 1,54 Millionen Franken und ermöglichte Abschreibungen und Rückstellungen von 347 800 Franken. Die Rechnung enthält Amortisationen der IH-Darlehen für die Eisbahn, das Schwimmbad und das Touristcenter. Laut Wegmüller stehen Investitionen für die Curling­anlage an.

Er stellte den 18 an der Vereinsversammlung anwesenden Mitgliedern die neue Wanderkarte vor. Sie zeigt das gesamte Gebiet der Jungfrauregion und speziell die sieben Themenwanderwege rund um das Dorf. Sie führen zu speziellen Aussichtspunkten und zur Mendelssohn-Gedenkstätte. «Die Gäste nehmen sie sehr gut auf», sagte Wegmüller.

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