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Die Gletscherseen bereiten sich auf den Winterschlaf vor

Idylle pur am Plaine-Morte-Gletscher: Der Strubelsee zeigt sich von seiner harmlosen Seite. Das war nicht immer so.

Nicht mehr viel Wasser im Strubelsee. Im Hintergrund die Eishöhle.
Nicht mehr viel Wasser im Strubelsee. Im Hintergrund die Eishöhle.
Bruno Petroni

Dienstag früh am nördlichen Rand des Plaine-Morte-Gletschers: Fast leer liegt er da, der Strubelsee – mit einer 10 Meter hohen Eishöhle in der Mitte. Eine dünne Eisschicht bedeckt das wenige Wasser im Becken. Für Aufregung sorgte das gestaute Gewässer auf 2650 Metern über Meer dieses Jahr nicht.

Dies war vor vier Jahren noch ganz anders: Damals entleerte sich der Gletschersee zweimal spontan mit einem Abflussvolumen von 100'000 Kubikmetern binnen weniger Stunden, was auf den Alpweiden des Rezlibergs zu Überschwemmungen führte.

In den letzten zwei Jahren war es hingegen vor allem der auf der gegenüberliegenden Seite des Plaine Morte liegende Favergesee, der die Fachleute beschäftigte. Der Ausbruch des zwei Millionen Kubikmeter fassenden Sees innert weniger Stunden bescherte den Lenker Gemeindeverantwortlichen 20'000 Kubikmeter Geschiebe in der Simme – und viel Räumarbeit.

Jetzt ist mit den kühleren Temperaturen rund um die Plaine-Morte-Gletscherseen Ruhe eingekehrt. Die seit drei Jahren eingesetzten Überwachungsanlagen werden in den nächsten Tagen wieder demontiert – bis zum nächsten Juni...

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