Wie ein Adler talwärts gleiten

Grindelwald

Am Freitag setzte der Adler zum ersten Flug an. Der Eagle Glider der Jungfraubahnen ist der erste seiner Gattung in der Schweiz. Dieses Freizeitangebot reiht sich ein in die bestehende Erlebniskette von First bis Grindelwald.

Jungfernflug des ersten Eagle Glider der Schweiz auf Grindelwald First (v. l.): Marco Luggen, Leiter Firstbahn, Christian Anderegg, Gemeindepräsident Grindelwald, Urs Kessler, CEO Jungfraubahnen, und Fritz Schlunegger, Präsident Bergschaft Grindel.

Jungfernflug des ersten Eagle Glider der Schweiz auf Grindelwald First (v. l.): Marco Luggen, Leiter Firstbahn, Christian Anderegg, Gemeindepräsident Grindelwald, Urs Kessler, CEO Jungfraubahnen, und Fritz Schlunegger, Präsident Bergschaft Grindel.

(Bild: Peter Wenger)

Hoch in der Alpenluft muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Für ein paar Minuten fühlt man sich wie ein Adler, wenn man in rasantem Flug über die Alpweiden schwebt. Kleine und grosse Abenteurer der Lüfte nimmt der Adler unter seine Flügel.

Vier Gäste finden bequem Platz und mit bis an die 85 Stundenkilometern fliegt der Eagle Glider von der Station Schreckfeld hoch zur First und zurück. «Ein unglaublicher Adrenalinkick, ich bin bereits nach dem ersten Versuch süchtig», sagt Urs Kessler, CEO der Jungfraubahnen. Am Freitag wurde die Anlage eingeweiht.

Ab Samstag steht sie für alle Abenteuerlustigen ab zehn Jahren und einer Körpergrösse von mindestens 130 Zentimetern das ganze Jahr bereit. Ein Flug kostet für Erwachsene 29 Franken (Kinder: 22 Franken).

Erlebnisberg First

Mit der neuen Attraktion reagieren die Jungfraubahnen auf die stetig steigende Nachfrage nach den Adventure-Angeboten. Besonders solche, die von der ganzen Familie als Gemeinschaftserlebnis benützt werden können, sind hoch im Kurs. Der First Glider reiht sich ein in die bestehende Erlebniskette von der First bis nach Grindelwald, mit dem Firstflieger, den Mountain Carts und Trotti-Bikes.

Die aus Österreich stammende Attraktion ist die ­erste überhaupt in der Schweiz. Weltweit gibt es nur gerade acht weitere Installationen dieser Art. Im Vergleich zu seinen Pendants besticht der First Glider mit seinem überdurchschnittlich hohen Flugtempo von 72 Stundenkilometern bergwärts und deren 83 talwärts.

«Jede Anlage hat ihren besonderen Reiz. Hier fliegt zum ersten Mal ein Adler über die grünen Weiden, nachempfunden einem Steinadler. Das Design der Installation haben wir der Landschaft untergeordnet. Im Vordergrund steht das Fliegen und nicht die Technik», sagt Fred Rodlsberger. Er und sein Team aus dem Salzburgerland haben seit zwölf Jahren Erfahrung im Bau solcher Anlagen.

Berner Oberländer

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