Zum Hauptinhalt springen

Ein Bildband zeigt Adelbodens neuere Geschichte

An einer Buchvernissage am letzten Freitag wurde der neue Bildband über das Lohnerdorf vorgestellt.

Toni Koller (links) und Peter Klopfenstein sind zusammen mit Christian Bärtschi für den neuen Bildband verantwortlich.
Toni Koller (links) und Peter Klopfenstein sind zusammen mit Christian Bärtschi für den neuen Bildband verantwortlich.
Herbert Kobi

Die Alte Taverne bot am letzten Freitag den geeigneten Ort, den neuen Bildband «Adelboden in alten Ansichten» im Beisein von zwei Autoren, dem Fotografen Peter Klopfenstein jun. und dem ehemaligen Radiomann Toni Koller, der Öffentlichkeit vorzustellen.

Der dritte Autor Christian Bärtschi fehlte aus gesundheitlichen Gründen. Nach der Devise «von alt zu neu» spielten die Swiss Ländler Gamblers auf, welche ihr Repertoire von Volkstümlich bis Jazz beherrschten. Die Korrektorin des Buches, Lisa Inauen von der Weber AG aus Gwatt, führte durch den Abend. Peter Klopfenstein und Toni Koller trafen eine Auswahl verschiedener Aufnahmen aus dem Bildband und erläuterten diese.

Der Lauf der Zeit

«Die ersten Aufnahmen entstanden Ende des 19. Jahrhunderts und zeigen die enge Dorfstrasse und die Kirche noch ohne Ziffernblatt. Adelboden zählte damals 1600 Einwohner», erklärte Klopfenstein. Aus diesen Zeiten war auch das alte Postgebäude auf dem heutigen Dorfplatz sowie die erste Bäckerei von Gilgian Schranz im Hirzboden zu sehen. Nicht fehlen dürfen dabei auch die früheren Wintersportfreude mit dem legendären Fram-Zugschlitten aufs Hahnenmoos, Bilder von der Skischule, dem populären Skijöring und Eissportarten.

Sehr wichtig dabei ist auch der Fremdenverkehr mit den alten Hotels, den Strassenverbindungen und Brückenbauten sowie das demnächst im alten Glanz erscheinende Schwimmbad Gruebi. Und ein Foto symbolisiert den Lauf der Zeit am besten: «Das schneebedeckte Wildstrubelmassiv im Sommer der 1950er-Jahre zeigt noch einen schnurgeraden Grat. Nach der Klimaerwärmung ist das Eis abgebrochen, sodass sein felsiger Endpunkt zur Linken einen spitzen kleinen Gipfel bildet», bedauern die Autoren.

Die beiden Fotografendynastien Klopfenstein und Gyger haben den Grundstock zur bildlichen Geschichte gelegt. Neben dem Dorfarchiv hat vor allem das Archiv der Photo Klopfenstein AG vieles dazu beigetragen, einen Bildband herzustellen. «Das Archiv umfasst heute rund 300000 Negative, Dias, Rollfilme und auch Skischulaufnahmen», präzisiert Peter Klopfenstein.

Toni Koller fügt bei, dass aus Gründen der optischen Nervosität nur Schwarzweissaufnahmen verwendet worden seien. Man habe auch speziell keine Ansichtskartenmotive gesucht, sondern Bilder mit Personen,welche man auch kenne.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch