Ein bunter Strauss von Klängen und eine Premiere

Meiringen

Das traditionelle Adventskonzert in der Mi­chaelskirche war heuer eine Premiere.

<b>Alfred Fischer dirigierte</b> erstmals die Blasmusik Hasliberg am traditionellen Adventskonzert in der Michaelskirche.

Alfred Fischer dirigierte erstmals die Blasmusik Hasliberg am traditionellen Adventskonzert in der Michaelskirche.

(Bild: Monika Hartig)

Mit dem grandiosen Musikstück «Spirit of the Cadets» von Mario Bürki eröffnete die Blasmusik Hasliberg am Samstag das Adventskonzert. Die Michaelskirche Meiringen war nahezu voll besetzt. Mit viel Gefühl und Leidenschaft dirigierte erstmals Gastdirigent Alfred Fischer, Lehrer in Brienz, das Stück, das mit mächtigen Paukenschlägen und Trommelwirbeln endet.

Sanfte Waldhornklänge von Solist Roman Müller begleiteten das Orchester beim Lied «Arietta – Voi che sapete» aus der Mozart-Oper «Die Hochzeit des Figaro». Die etwa 30 Musikerinnen und Musiker der Blasmusik Hasliberg spielten in einmaliger Harmonie und schufen wunderbare Klangbilder. Seit Ende September hatte das Korps dafür 17-mal mit Alfred Fischer geprobt und noch ein Probenwochenende investiert.

Freude und Herzenswärme verbreitete auch die Gastformation Alphorngruppe Bärau. Die vier Bläser und eine Bläserin überzeugten mit stimmungsvollen Alphornklängen. Emotional berührend präsentierte das Blasmusikkorps dann das beliebte Lied «Io senza te» von Peter, Sue und Marc.

Das eine oder andere Solo von Klarinette, Trompete oder Trommel setzte dem bunten Musikprogramm noch zusätzliche Glanzlichter auf. Svenja Wilhelm von den Haslikids sang auf Englisch von Frosty, dem Schneemann. Danach mischten sich weitere Haslikids, die Jungbläser der Blasmusik Hasliberg, unter das Orchester. Als letzten Song spielte das Korps «Stille Nacht».

«Ich bin sehr zufrieden, dass das Zusammenspiel nach so kurzer Zeit nun so gut geklappt hat», sagte Dirigent Alfred Fischer nach Konzertende. Etliche Zuschauer lobten den Gastdirigenten persönlich. Fischer erklärte, mit seiner subtilen Zeichengebung beim Dirigieren wolle er den Stil des Orchesters beeinflussen: «Mir ist wichtig, dass die Musik Ausdruck hat und nicht einfach nur tönt.»

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