Zum Hauptinhalt springen

Ein neues Landefeld für Rega-Helis

Ein lang gehegter Wunsch ging in Erfüllung. Das Spital Frutigen erhielt einen neuen Helikopterlandeplatz.

Sie hatten Anteil an der ersten Helikopter-Landung auf dem Flachdach des Spitals Frutigen (v. l.): Rick Maurer (Pilot), Ernst Kohler (CEO Rega), Fritz Nyffenegger (Direktor Spital Frutigen), Eliana Köpfli (Notärztin) und Martin Gerschwiler (Paramedic). Corina Kobi
Sie hatten Anteil an der ersten Helikopter-Landung auf dem Flachdach des Spitals Frutigen (v. l.): Rick Maurer (Pilot), Ernst Kohler (CEO Rega), Fritz Nyffenegger (Direktor Spital Frutigen), Eliana Köpfli (Notärztin) und Martin Gerschwiler (Paramedic). Corina Kobi

Der bisherige Helikopterlandeplatz neben dem fmi-Spital entsprach nicht mehr den verlangten Ansprüchen. Es ist sogar passiert, dass darauf Autos parkiert wurden. Seit zehn Jahren bestand bei der Spitalleitung die Absicht, einen neuen Landeplatz auf einem der Flachdächer des Spitals einzurichten.Am Mittwochnachmittag, Punkt 15.20 Uhr, landete das erste Mal ein Rega-Heli von der Basis 10 in Wilderswil, darunter Pilot Rick Maurer und Notärztin Eliana Köpfli. Damit hatte der Zeitpunkt der technischen Abnahme des neuen Landeplatzes begonnen.

Fritz Nyffenegger, Leiter des Spitals Frutigen, sowie Ernst Kohler, CEO der Rega, notabene beide aus dem Oberland stammend, wohnten nebst Ärzten, Notfalldienstmitarbeitern, Pflegeleiterinnen und einem Vertreter des Planungsbüros Jaggi Frei Brügger Architekten AG der Premiere bei.

Knappe Million Kosten

«Der Landeplatz wurde nach internationalen Normen gebaut und entspricht den europäischen Sicherheitsvorschriften», meinte Nyffenegger. «Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit betragen die Kosten eine knappe Million Franken, inklusive Bauarbeiten und notwendiger Optimierungen wie Beleuchtung und einer thermischen Heizung. Ein Landegewicht von fünf Tonnen sollte die Lande­fläche ganz sicher aushalten.»

Auch Ernst Kohler freute sich mit dem Zitat «Freude herrscht» von Adolf Ogi. «Die neue Anlage stellt einen Mehrwert im Bereich der Sicherheit dar. Der Dank der Patienten, der Crews und der Nachbarn sei sicher. Und wir geben den Frutigländern, welche sehr viele Gönner stellen, wieder einiges zurück.» Für Fritz Nyf­fenegger ist es nach wie vor klar, dass Frutigen als Akutspital mehr Patienten nach aussen verlegen müsse. «Letztes Jahr verzeichneten wir 98 Heli-Einsätze, wovon 80 primär und der Rest sekundär waren.» Das Dorf Frutigen stehe hinter dem Projekt, und es bestehe eine Zusicherung der Rega, sich bei der Realisierung bis Ende 2017 mit einem ansehnlichen Betrag an den Kosten zu beteiligen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch