Ein Weihnachtsweg mit Jöö-Effekt

Aeschiried

Bereits zum siebten Mal sind in Aeschiried sechs Bilder aus der Weihnachtsgeschichte aufgebaut worden und am Abend beleuchtet. Bis zum 8. Januar können Besucher den Weg begehen und die Schafe und Esel bewundern.

Pfarrer Claude Hämmerli erklärt die Weihnachtsgeschichte.

Pfarrer Claude Hämmerli erklärt die Weihnachtsgeschichte.

(Bild: Rösi Reichen)

Peter von Känel, der OK-Präsident Wiehnachtswäg, begrüsste am Sonntagabend zum gemeinsamen Rundgang auf dem Weihnachtsweg Aeschiried. Die Schafe und Esel waren der Jöö-Effekt und wurden von vielen Händen gestreichelt.

Pfarrer Claude Hämmerli erklärte zu jedem der sechs Bilder am Weg in blumiger, einfacher Sprache die Weihnachtsgeschichte und hielt eine kleine Andachtsfeier im Beizli. Er versetzte sich in die schwierige Lage des jungen Paars und den schwierigen Umständen. Unterwegs rief er entzückt: «Lueget doch emal der Mond a mit sim fiine Schleier.»

An der Feier im Beizli gab er Denkanstösse anhand eines Adventskalenders. der mit vielen Fragen gespickt war. Alles hat einen tieferen Sinn, wie auch die Gaben der Sterndeuter. Gold symbolisiert den Weltenkönig, Weihrauch die Spiritualität, und aus Myrrhe wurde Balsam gemacht. Christus, der Gesalbte, wird König, aber vor Ostern wurde ihm eine Dornenkrone aufs Haupt gesetzt.

80 Helfer

Der Wiehnachtswäg in Aeschiried ist bereits seit dem 26. November offen und noch bis zum 7. Januar. Am Sonntag fand die Eröffnungsfeier statt. Kurz vor dem Einnachten trafen sich die Interessierten beim Parkplatz an der Haltenstrasse. Peter von Känel freute sich im Namen des OK: «So viele Leute waren noch nie da an der Eröffnung.» Er lobte die 80 Freiwilligen, die bereits zum siebten Mal mithelfen, den vom Elternverein Aeschi angeregten Begegnungsweg schön zu gestalten, die vielen Lichter anzünden, die Leute zu bewirten im Beizli bei Familie ­Luginbühl auf Sewen­egg, Kuchen zu backen. Alle tun dies ehrenamtlich. Der Erlös wird immer wieder in die Infrastruktur investiert.

Geschenke sind bereit

Dieses Jahr sind 50 Lammfelle angeschafft worden fürs Beizli. Die 5. und 6. Klasse im Dorf hat viele Sterne und Engel ausgeschnitten, bemalt, gefaltet und damit die Wände im Beizli geschmückt. Draussen können die gekauften Würste gebraten werden. Beim Häuschen des Samichlous steht die Tür offen, und ­alle können die Einrichtung bewundern; sogar fixfertig eingepackte Geschenke sind schon bereit, und auf der Schreibmaschine kann der St. Nikolaus seine ­guten Wünsche aufschreiben.

Beleuchtung Weihnachtsweg: täglich von 17 bis 22 Uhr bis 7. Januar 2018. Infos:www.wiehnachtswaeg.ch.

Berner Oberländer

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