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Ein Wimmiser malte 190 Stunden fürs Bühnenbild

Am Einweihungsfest des neuen Bühnenbildes im Gemeindesaal Aeschi wurde gejodelt, gesungen, getanzt und natürlich das neue von Kurt Hofmann gemalte Bühnenbild bewundert.

Bei der Einweihung des neuen Bühnenbilds im Gemeindesaal Aeschi spielten auch Kurt Tschumi, Beat Schranz und Hansueli Wyss (v.l.) auf.
Bei der Einweihung des neuen Bühnenbilds im Gemeindesaal Aeschi spielten auch Kurt Tschumi, Beat Schranz und Hansueli Wyss (v.l.) auf.
Rösi Reichen

An einer Sitzung der Bühnenkommission vor zwei Jahren haben die Jodlerklubs (Bärgjodler Aeschiried, JG Alpengruss, JK Bärgfründe), die Trachtengruppe und der Chor Stimmix sich für die gemeinsame Finanzierung eines neuen Bühnenbilds für den Gemeindesaal entschieden. Dieses werden sie auch an ihren Anlässen verwenden. Es soll auch an Delegiertenversammlungen als Hintergrund dienen.

Zur Reduzierung der Kosten haben die fünf Aeschiner Vereine Holz geschlagen, die acht 1,1 mal 3,1 Meter grossen Tafeln grundiert und den passenden Schrank für die Aufbewahrung hinter der Bühne geschreinert. Am Samstag wurde das Werk mit einem Fest, Liedern, Jutze, Alphornbläsern, Musik und Tanz eingeweiht.

Maler mit Erfahrung

Kurt Hofmann aus Wimmis bekam Besuch von Christian Däpp, Ruedi Wäfler und Ueli Lengacher, die ihm den Wunsch mit Fotos ­erklärten. Er war schnell überzeugt, denn er hat bereits fünf solche Riesenbilder gemalt. «Ich bin ja jetzt pensioniert, und eine solche Arbeit gelingt am besten ohne Zeitdruck», sagte der frühere Bankangestellte.

Er entschied sich für eine Frühlingsansicht mit goldgelbem Löwenzahn und Grüntönen für die jungen Blätter. Ein Blickfang ist ein blühender Apfelbaum, im Zentrum die Kirche und das Pfarrhaus, als Hintergrund die Berge. Kurt Hofmann hat die Vorstellungen der Vereine auf sich wirken lassen, sich in Aeschi umgesehen, im Massstab 1 zu 10 mit Bleistift skizziert, dann vergrössert und gemalt. So hat er es bei Fred Luginbühl gelernt.

190 Stunden Arbeit

Hofmann hat eine ganze Anzahl Volltondispersionsfarbdosen mit einem Kilogramm Inhalt gekauft, die Farben gemischt und in seiner Garage die Holzelemente mit kleinen bis grossen Pinseln horizontal auf Böcken mehrmals bemalt, weil Holz ziemlich viel Farbe aufsaugt. Nach 190 Stunden war das Werk fertig.

Er baute das Bühnenbild im Schulhaus Wimmis zusammen und konnte es dort das erste Mal in ganzer Grösse betrachtet. Hofmann wurde begeistert Applaus und Lob gezollt. «Schon in der Schule war Zeichnen mein liebstes Fach, und ich habe mich in Kursen weitergebildet. Für euch habe ich das gerne gemacht», sagte der Wimmiser Künstler strahlend.

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