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Einblick in die globale Finanzwelt

Die UBS rief, und die Anleger kamen: Am Finanz- und Wirtschaftsausblick liessen sich nationale Finanzgrössen in die Karten blicken. Mit dabei auch der Chefökonom Daniel Kalt und Anlagespezialistin Nicole Marconi.

Diese UBS-Leute führten durch den Abend: (v.l.) Bruno Reber, Leiter  Filialen Grindelwald und Interlaken, Nicole Marconi, Anlagespezialistin, Thomas Blaser, Leiter vermögende Privatkunden Region Bern und Daniel Kalt, Chefökonom.
Diese UBS-Leute führten durch den Abend: (v.l.) Bruno Reber, Leiter Filialen Grindelwald und Interlaken, Nicole Marconi, Anlagespezialistin, Thomas Blaser, Leiter vermögende Privatkunden Region Bern und Daniel Kalt, Chefökonom.
Fritz Lehmann
Mittels Handsender durften die Anwesenden an «Abstimmungen» mitmachen.
Mittels Handsender durften die Anwesenden an «Abstimmungen» mitmachen.
Fritz Lehmann
Daniel Kalt, USB-Chefökonom.
Daniel Kalt, USB-Chefökonom.
Fritz Lehmann
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Global war der Blick, lokal der Veranstaltungsort im Grand Hotel Victoria-Jungfrau am Montagabend: Die UBS rief zum Finanz- und Wirtschaftsausblick ins Fünfsternhaus. Neben Thomas Blaser, Leiter vermögende Privatkunden Region Bern, gab auch UBS-Chefökonom Daniel Kalt sein Wissen zum Besten. Zu guter Letzt referierte auch die UBS-Anlagespezialistin Nicole Marconi und gab Tipps, wie Investitionen zum Erfolg werden.

Etwa mit der Investition in Bier – gemeint waren etwa die Aktien des Konzerns Anheuser-Busch, «der jedes 5. Bier herstellt, dass weltweit verkauft wird». Ansonsten war man bei den ­Aktien vorsichtig optimistisch, Langfristthemen mit grossem Einfluss seien Bevölkerungswachstum, Alterung und Urbanisierung.

Ausschnitt aus dem Referat von UBS-Chefökonom Daniel Kalt. Video: Fritz Lehmann

Ausschnitt aus dem Referat von UBS-Anlagespezialistin Nicole Marconi. Video: Fritz Lehmann

Anlagetipps von der Expertin

Als Anlageempfehlungen hiess es: Anleihen untergewichtet, Aktien übergewichtet. Als alternative Anlagen gälten Fonds, die ein attraktiveres Risiko-Rendite-Verhältnis aufweisen würden.

Auch gewisse Edelmetalle seien attraktiv, der Cashanteil im Portfolio sollte kritischer hinterfragt werden, «denn die Inflation frisst das Geld weg». Auf die Frage eines Besuchers, ob er denn weiter etwa für das Gottenkind aufs Sparbüechli einzahlen soll, empfahl die Expertin, eher in ein Fondskonto zu investieren.

Denn auf dem Sparkonto gäbe es «nullkomanullnullnichts», wie es Bruno Reber, ­Leiter der UBS-Filialen in Grindelwald und Interlaken, im Austausch mit dem Publikum erklärte. Mittelfristig erwarten die Spezialisten zudem möglicherweise einen Anstieg bei den Hypothekarzinsen.

Ein turbulentes Jahr

Unter den Besuchern, laut Thomas Blaser gut 100 an der Zahl, waren Unternehmer, Politiker aber auch private Investoren. «Wir bekennen uns mit diesem Anlass auch zum Standort Interlaken, im ganzen Kanton haben wir immer noch 43 Filialen.»

Thomas Blaser, UBS, Leiter vermögende Privatkunden Region Bern, zum Standort Interlaken. Audio: Fritz Lehmann

Sich zurücklehnen konnte das Publikum aber nicht: Mittels eines Senders musste es Fragen der Referenten beantworten. Etwa die: «Wen hätten Sie zum Präsidenten der USA gewählt?» Die Antwort war eindeutig: 71 Prozent hätten sich für Hillary Clinton entschieden. Bei der Fragen nach der Erwartung für die Aktienmärkte waren aber 50 Prozent optimistisch, das heisst setzten auf steigende Kurse.

Die Finanzmärkte hätten 2016 sensibel auf Ereignisse reagiert, sagte Kalt. Doch: Sowohl nach dem Brexit als auch den US-Wahlen notierten die Börsen im Plus. Anleger hätten auch in diesem Jahr finanziell zulegen können, «wenn sie ihr Portfolio international diversifizierten».

Will heissen, sie mussten ihr Geld nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit anlegen. Trotz allen Negativmeldungen und Unsicherheiten sehen die Prognosen 2017 der Spezialisten für die Schweiz ein Wachstum von 1,4 Prozent, in der Eurozone von 1,5 und für die USA gar von 2,4 Prozent voraus.

Das sei positiv, allerdings hinkten diese weit hinter Schwellenländern wie China (+6,4%) oder Indien (+8,0%) hinterher.

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