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Eine Meile mit Oberländer Perlen

Die Ausstellung Neuland ist genau 21 Jahre jung. Dennoch ist an der am Donnerstag eröffneten Messe «Alt» ein Thema wie auch schaffende Perlen aus dem Berner Oberland. Und es ist auch Neues zu entdecken.

Stefan Kammermann
Waren am obligaten Schnitt durchs Band beteiligt: (v. l.) Gerhard Engemann, Geschäftsführer Thun-Expo; Jürg Grossen, Nationalrat (GLP), sowie Ueli Bischoff (Gründer der Ausstellung Neuland).
Waren am obligaten Schnitt durchs Band beteiligt: (v. l.) Gerhard Engemann, Geschäftsführer Thun-Expo; Jürg Grossen, Nationalrat (GLP), sowie Ueli Bischoff (Gründer der Ausstellung Neuland).
Patric Spahni

«Es kann schnell gehen, und man betritt Neuland», sagte am Donnerstag Gerhard Engemann, Geschäftsführer Thun-Expo, an der Eröffnung der 21. Auflage der Ausstellung Neuland Berner Oberland in Thun. Damit sprach Engemann nur die halbe Wahrheit an, war er doch jeweils als Gast an der vom Thuner Architekten Ueli Bischoff und seiner Familie vor zwanzig Jahren ins Leben gerufenen Ausstellung dabei.

Mit der gestrigen Eröffnung war es für die neue Führung eben doch Neuland, weil nun die Verantwortung der Messe bei der Thun-Expo steht. «Wir werden die Ausstellung in eurem Sinn weiterführen», hielt Gerhard Engemann fest, als er im Rahmen der Eröffnung Susanne und Ueli Bischoff ein Geschenk überreichte.

Innovativ

Bevor es auf dem Thun-Expo-Areal auf den Rundgang ging, sprach Jürg Grossen, Nationalrat der Grünliberalen und Präsident der Volkswirtschaft Berner Oberland, von vielen Oberländer Perlen, die an der Neuland eine Plattform erhalten, um ihr Schaffen zu zeigen. «Die Neuland ist eine wichtige Drehscheibe für die Volkswirtschaft im Berner Oberland», meinte der Unternehmer aus Frutigen. Er kündigte auch an, künftig mit den Ausstellungsmachern Gespräche zu führen, um noch mehr Oberländer Innovation an die Messe zu bringen – zumal die Volkswirtschaft Berner Oberland dereinst zu den Mitgründern der Ausstellung ge­hörte.

Vielseitig

Auf dem Expo-Gelände geht es vielseitig zu und her: Besucherinnen und Besucher treffen zum Beispiel das «Sörfbrätt» mit Holzteilen vom Kirschbaum oder die Spitzenklöpplerinnen aus Lauterbrunnen. Und sie können sich über die neusten Angebote regionaler Skigebiete informieren.

Und da ist ebenso die Sonderschau unter dem Motto «Alt und Neu», die zum Beispiel einen alten Holzofen mit einer modernen Pelletheizung vergleicht. Auch vertreten ist das erste Craft Beer Festival in Thun. «23 Kleinbrauereien aus der Region und der ganzen Schweiz präsentieren 130 unterschiedliche Biere», erläuterte Organisator Patrik Feller, Präsident des Thuner Homebrew Club. Und da sind weiter süsse Kreationen der Lernenden Bäcker und Confiseure Bern-Solothurn. Die 42 kreativen Kunstwerke sind einfach sehenswert.

Die Ausstellung Neulandauf dem Expo-Gelände in Thun ist heute Freitag und morgen Samstag jeweils von 13.30 bis 21 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Erwachsene bezahlen 8 Franken und Jugendliche 3 Franken Eintritt. Weitere Informationen unter www.neuland-beo.ch.

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