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«Erlebnis­region» löst Kritik aus

Das Projekt «Erlebnisregion Engelberg-Frutt-Hasliberg» stösst auf Kritik: Die IG Pro Frutt-Engstlenalp verlangt mehr Umweltschutz sowie eine personelle Veränderung der Arbeitsgruppe.

«Seit Jahren», so schreibt die IG, «blockiert das Projekt Schneeparadies ein nachhaltiges touristisches Angebot in diesem Gebiet.» (im Bild: Skigebiet Hasliberg, Planplatten)
«Seit Jahren», so schreibt die IG, «blockiert das Projekt Schneeparadies ein nachhaltiges touristisches Angebot in diesem Gebiet.» (im Bild: Skigebiet Hasliberg, Planplatten)
Bruno Petroni

Die IG Pro Frutt-Engstlenalp, gemäss ihren Angaben «ein Zusammenschluss regionaler Natur- und Umweltschutzverbände, kritischer Gewerbetreibender und engagierter Privatpersonen», hat sich am Wochenende zum Projekt «Erlebnisregion Engelberg-Frutt-Hasliberg» geäussert.

Man begrüsse es, dass die touristische Ausrichtung im Gebiet Engelberg-Melchsee-Frutt-Meiringen-Hasliberg Gegenstand einer ergebnisoffenen Studie werde. «Seit Jahren», so schreibt die IG, «blockiert das Projekt Schneeparadies ein nachhaltiges touristisches Angebot in diesem Gebiet.»

Daher bestehe nun «die Chance, unter anderem den Stellenwert der sanften, naturnahen Landschaftserlebnisse oder des saisonalen Sommertourismus zu erkennen und als valable Alternative zum Winter-Gigantismus zu stärken».

«Bereits vorbelastet»

«Ein grosses Fragezeichen» setzt die IG bei der personellen Besetzung der Projektleitung und der Kommissionen wie auch bei der Finanzierung der Machbarkeitsstudie. Die führenden Personen seien «allergrösstenteils bereits vorbelastet durch ihre bisherige aktive Unterstützung des Projekts Schneeparadies».

Die IG ­befürchtet, «dass auf Biegen und Brechen die Verbindungspläne mit Seilbahnen und Skianlagen zwischen den drei bestehen­den Destinationen in neuer ­Verpackung präsentiert werden ­sollen».

Zudem sei es angesichts der Sparpläne in den Kantonen «unverständlich, dass die öffentliche Hand den grössten Anteil der Studienkosten von 300'000 Franken übernimmt». Das Fazit für die IG Pro Frutt-Engstlenalp: «Erlebnisregion ja, aber so nicht!»

(pd/aka)

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