Zum Hauptinhalt springen

Erneut gelungenes Konzert

Nach dem letztjährigen Erfolg konzertierte das Projektorchester Berner Oberland (Probo) zum zweiten Mal im Lötschbergsaal. Diesmal unter der Leitung von Armin Renggli.

Das ProBO beim Abschluss seines letzten Projektes im Lötschbergsaal – damals noch unter der Leitung von Marco Aebersold.
Das ProBO beim Abschluss seines letzten Projektes im Lötschbergsaal – damals noch unter der Leitung von Marco Aebersold.
PD

Weil die Erstdurchführung des Probo sowohl bei den Teilnehmenden als auch beim Publikum grossen Anklang fand, entschied sich der Vorstand für die Organisation eines zweiten Projekts. «Die grosse Anzahl der Leute im Orchester und im Publikum zeigte, dass auch im zweiten Durchführungsjahr ein grosses Interesse am Probo besteht», schreiben die Verantwortlichen in einer Mitteilung.

Eröffnet wurde das Konzert am Samstagabend mit dem Stück «Take Off» von Daniel Weinberger. In dieser Komposition wird der Start eines Flugzeuges beschrieben. Nach dem ruhigen «Mountain Song» von Philip Sparke interpretierten die Oberländer Musikanten eines der Hauptwerke. Spätestens mit der Interpretation von «Vesuvius» von Frank Ticheli vermochte das Probo das Publikum zu begeistern, was ein «Wow»-Ruf eines Zuhörers deutlich zum Ausdruck brachte. Der «Optimisten-Marsch» rundetet den ersten Teil ab.

Latin und Klezmer

Der zweite Konzertteil wurde von tänzerischen Melodien geprägt. Nachdem karibische Rhythmen das Publikum in den zweiten Konzertteil zurückholten, wurde das Stück «Klezmer Classics» aus der Feder von Johan de Meij aufgeführt. Die vielen solistisch gespielten jiddischen Melodien machten einen Grossteil des Stücks aus. Besonders der Sopransaxofonist Matthias Kunz überzeugte mit seiner Einlage. Zudem wurde das Orchester für dieses Stück mit dem Akkordeonisten Matjaz Placet erweitert, der den authentischen Klezmer-Klang in den Lötschbergsaal holte. Zum Schluss sorgte «Danzón No. 2» von Arturo Márquez, arrangiert von Oliver Nickel, für den Höhepunkt des Abends. Noch einmal gelang es Armin Renggli, dem Projektorchester die träumerisch klangvollen Melodien genauso wie die lateinamerikanischen Rhythmen zu entlocken und so die verschiedenen Stimmungen des Stücks dem Publikum zu vermitteln.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch