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Flagship-Store ist vom Stapel gelaufen

Die Jungfraubahnen diversifizieren: mit einem grossen Erlebnis-Souvenir-Schoggi-Uhren-und Messergeschäft am Höheweg.

Fünf Scheren und ein Messer fürs rote Band, v.l.: Matthias Bütler, JB-Marketingleiter, Marco Peter, CEO Schweiz Lindt & Sprüngli,Alain Villard, Brand Manager Swatch, Urs Kessler, Carl Elsener,CEO Victorinox, und Dominik Liener, Leiter Infrastruktur JB.Liener, Leiter Infrastruktur JB.
Fünf Scheren und ein Messer fürs rote Band, v.l.: Matthias Bütler, JB-Marketingleiter, Marco Peter, CEO Schweiz Lindt & Sprüngli,Alain Villard, Brand Manager Swatch, Urs Kessler, Carl Elsener,CEO Victorinox, und Dominik Liener, Leiter Infrastruktur JB.Liener, Leiter Infrastruktur JB.
Anne-Marie Günter
Der Eingangsbereich: Links ein Wagen der Jungfraubahn als Eingang zu Swatch, rechts eine Jugendstil-Wand als Eingang zu Lindt & Sprüngli.
Der Eingangsbereich: Links ein Wagen der Jungfraubahn als Eingang zu Swatch, rechts eine Jugendstil-Wand als Eingang zu Lindt & Sprüngli.
Anne-Marie Günter
Aussenansicht des Shops an der Ecke Höheweg/Harderstrasse in Interlaken.
Aussenansicht des Shops an der Ecke Höheweg/Harderstrasse in Interlaken.
Anne-Marie Günter
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Im neuen Top-of-Europe-Flagship-Store in Interlaken hängt der Himmel voller Messer: Rund 30'000 Victorinox-Sackmesser zeichnen Weiss auf Rot das Schweizer Kreuz auf die Decke und färben sie blau.

Im Souvenir-Shop-Teil der Jungfraubahnen sind es silberne Blätter und Skistöcke, die eine glitzernde Decke schaffen. «Ich bin begeistert vom Produkt», sagte Urs Kessler, CEO der Jungfraubahnen, gestern an der offiziellen Eröffnung des Flaggschiff-Geschäfts am Höheweg. Die Jungfraubahnen haben mit Unterstützung von Profi Jan-Peter Keller, Art Emotional GmbH, auf mehr als 1'000 Quadratmeter Fläche tief in den Inszenierungsfundus gegriffen.

Lok 11 ist das Herzstück

Das Herzstück ist echt: Statt im Depot im Weg zu stehen, ist die Lok 11 der Jungfraubahnen aus dem Jahr 1912 ein Blickfang. «Im Herzen bin ich ein Bähnler», sagte Kessler. Trotzdem: Der Store am Höheweg in Interlaken soll ganz ohne Mobilität zur Must-see-Attraktion der Jungfrauregion werden.

Bahnelemente hat er vor allem am Boden: Goldfarbene Gleise auf Terrazzoböden, die den Schotter andeuten, leiten die Besucher. Die Marmortreppe zur Galerie führt durch Kunststofffelsen und Eisblöcke, es gibt ein Chalet und eine Belle-Epoque-Fassade, die in einen Lindt-&-Sprüngli-Laden führt. Am Eröffnungstag war ein Maître Chocolatier präsent. Aufgefallen sind Berge der bunt glänzenden Schoggikugeln. Die Firma ist seit 2014 Partner der Jungfraubahnen und hat das Geschäft gemietet. Das Gebäude haben die Jungfraubahnen gekauft.

Eigene Uhr kreieren

Auch zur Miete ist die Swatchgroup, und Kessler ist besonders stolz, dass diese in Interlaken ein weltweit einzigartiges Produkt anbietet: An einem Bildschirm kann man aus verschiedenen Motiven seine Swatch selber designen, und sie wird vor Ort gedruckt. Die Motive sind vorwiegend voralpin: Kühe spielen dabei eine wichtige Rolle. Auch im Jungfraubahnen-Shop: Sein Maskottchen ist eine Kuh namens Lily. Bei Kühen fehlt auch Trauffer nicht: Die Jungfraubahnen bieten Tiere aus seiner Holzspielwarenfirma an; Mitarbeitende zeigten gestern, dass es für sie noch Handarbeit braucht. Die Drucke auf die Holztiere werden im Zentrum Mittengraben gemacht.

Es gibt auch Gewürze und andere Produkte aus der Region zu kaufen, daneben die üblichen Souvenirs mit Jungfrau- und Interlaken-Design, T-Shirts, Outdoor-Jacken und Co. Das Umkleidehäuschen aus Holz hat für die Gäste aus dem Vorderen Orient eine feste Tür. Uhren gibts ein bisschen überall: Swatch-Uhren in Variationen und eigens fürdie Jungfraubahnen hergestellte Uhren.

Tauchuhr im Eis

Die Victorinox-Tauchuhr war gestern in einem Eisblock eingefroren. An einem Infodesk auf der Galerie lassen sich Infos und Tickets zu den Bahnen holen. Umgebaut zum Flagship-Store wurde die ehemalige Kantonalbank in drei Monaten. Die Kosten liegen, so Urs Kessler auf Anfrage, bei mehreren Millionen.

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