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Flücks faszinierende Farbenspiele

Unter dem Titel «Landschaften» zeigt der Spiezer Kunstschaffende Christoph Flück in der Bibliothek Spiez seine Bilder.Es sind in der Natur festgehaltene Farbenspiele.

Christoph Flück präsentiert sich in der Bibliothek Spiez mit einer seiner Winterimpressionen aus dem Spiezer Wald.
Christoph Flück präsentiert sich in der Bibliothek Spiez mit einer seiner Winterimpressionen aus dem Spiezer Wald.
Verena Holzer

Wenn Christoph Flück durch die Wälder um Spiez streift, fangen seine Augen, manchmal auch seine Kamera, das Farbenspiel in der Natur ein. In seinem Atelier in Spiez bringt er dies mit Öl und Spachtel auf die Leinwand. Eine Augenweide sind seine Winterbilder im Wald.

Mit seiner Technik entstehen in den Bildern unscharfe Konturen. Dennoch sind die Baumstämme im tiefen Schnee oder die Bäume mit jungem Laub naturgetreu und erfreuen den Betrachter durch fest-gehaltene Anmut und Stimmung. Lockere Wolkenbilder schweben über die lieblichen Hügel am Thunersee. Während im Talgrund noch Schnee liegt, leuchten die Anhöhen am See bereits in frühlingshaften Farben.

Menschen sind in Flücks Bildern nur selten zu sehen. Sein Augenmerk gilt in erster Linie dem Farbenspiel der Jahreszeiten mit seiner Harmonie.

Stimmungsvolle Bilder

Eine tiefe Bindung hat Christoph Flück zum Norden. Kein Wunder, dass die Bilder von der Nordsee viel Gefühl ausstrahlen. Einmal ist es eine warme Abendstimmung über dem Wasser, dann wieder der goldene Schimmer der aufgehenden Sonne, die mit magischem Zauber fesseln.

In den Nachtbildern tanzen helle Schaumkrönchen anmutig über den Wellen, oder das Mondlicht streut seinen Schimmer darüber. Ein breites Spektrum an Interpretationen und Gedanken lassen die Unendlichkeit des Horizontes und das Farbenspiel des Wassers zu. Sie verströmen grosse Ruhe und Frieden.

Flück zeigte sich erfreut, dass er seine Werke in den hellen, grossflächigen Räumen der Bibliothek einem breiten Publikum präsentieren kann. Die rund 50 Gäste an der Vernissage vom Wochenende zeigten sich begeistert von der Ausstellung, vor allem auch von den musikalischen Leckerbissen von Evelyn und Kris­tina Brunner. Mit Cello und Schwyzerörgeli oder Kontrabass und Schwyzerörgeli eröffneten die beiden Schwestern die Ausstellung mit faszinierende Eigenkompositionen.

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