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Freaky’s zieht ins Jeanslokal

Nach dem Auszug von Modeanbieter Blackout stand das Lokal an der Oberlandstrasse in Spiez lange Zeit leer. Am 9. August wird nach Umbauten eine alkoholfreie Kaffee- und Teebar eröffnen.

Hinter den Plastikplanen entsteht Neues: Das ehemalige Blackout-Ladenlokal wird bis Anfang August in eine Kaffeebar umgewandelt.
Hinter den Plastikplanen entsteht Neues: Das ehemalige Blackout-Ladenlokal wird bis Anfang August in eine Kaffeebar umgewandelt.
Jürg Spielmann

Nach der Jeans ist vor dem Kafi. So lassen sich das am Freitag und Samstag im Parterre der Liegenschaft Oberlandstrasse 9 in Spiez rudimentär umschreiben. Konkreter: Auf das vor gut zwei Jahren geschlossene Modegeschäft Blackout folgt bald das Freaky’s. Wie es sein Name erahnen lässt, will dieses weder alltäglich noch angestaubt sein – freaky steht für ausgeflippt.

Das soll die Coffeebar von Karin Riemer aus Wimmis sein. Am Telefon bestätigt sie ihre Pläne, die derzeit auf Papier auch auf der Bauverwaltung Spiez aufliegen. «Weil das Ladenlokal in einen Gastrobetrieb umgenutzt wird und 30 Aus­sensitzplätze vorgesehen sind, war ein Baubewilligungsverfahren nötig», klärt die Geschäftsführerin auf.

Umbau bis Ende Ferien

Den Traum, eine Kaffeebar zu betreiben, hege sie schon lange. Die Idee, ihn in Spiez Realität werden zu lassen, sei für sie als gebürtige Einigerin, die im Ort die Oberstufe besucht hat, klar gewesen. Und trotzdem langsam gereift. Als sich die Möglichkeit mit dem Miet- lokal an zentraler Lage – vor dem Haus, in dem unter anderem auch eine Bank angesiedelt ist, gibt es eine Bushaltestelle – ergab, waren die Würfel gefallen. «Wir sind nun mitten im Umbau», sagt Karin Riemer.

Sie wird die alkoholfreie Bar mit «auserlesenem Kaffee- und Teeangebot» nach den Sommerferien am 9. August eröffnen. Und das 120 Quadratmeter grosse Lokal mit maximal je 30 Innen- und Aussenplätzen auch in Eigenregie betreiben und führen. Ihr Mann Steven sei für technische Belange zuständig – und in Absprache für das Marketing und die Finanzen. So ist es in den Unterlagen zum Baugesuch zu lesen.

Von klein bis freaky

Darin wird auch auf die Konkurrenzsituation eingegangen. Circa zehn Gastrobetriebe liegen in näherer Umgebung des Freaky’s. Die seien aber alle auf die Speisezubereitung ausgelegt. «Wir spezialisieren uns auf deren Nebenprodukt.» Die Coffeebar wird von Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 und von 13.30 bis 17 Uhr sowie am Samstag von 8.30 bis 16 Uhr Kaffee und Tee im Preissegment von 3.90 (small) bis 7 Franken (big size oder eben freaky) anbieten.

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