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Gemeinderat weist Vorwürfe der Bevorteilung zurück

Zweisimmen

Der Gemeinderat von Zweisimmen weist die Vorwürfe von Hans-Jörg Pfister gegenüber Beatrice Zeller-Maurer zurück, die dieser Montags äusserte. Gemeindeschreiber Urs Mathys nimmt Stellung.

Gemeindehaus Zweisimmen. Foto: Fritz Leuzinger

Gemeindehaus Zweisimmen. Foto: Fritz Leuzinger

Der Gemeinderat weist die von Wahlverlierer Hans-Jörg Pfister in der Montagsausgabe («Zeller ist die neue Ratspräsidentin») geäusserten Vorwürfe, dass die neue Ratspräsidentin Beatrice Zeller-Maurer bevorteilt worden sei, «entschieden zurück».

Gemeindeschreiber Urs Mathys nimmt wie folgt Stellung. «Es ist richtig, dass im Wahlmaterial nur eine Reklame der FDP beigelegt war. Weder Beatrice Zeller-Maurer noch Hans-Jörg Pfister haben sich erkundigt oder wurden von mir oder der Verwaltung darüber informiert, dass Werbematerial gratis dem Wahlmaterial beigelegt werden kann. Dies ist ja bei Wahlen immer möglich und sollte den Parteien respektive Wählergruppen bekannt sein. Die FDP wusste dies scheinbar und hat davon selbstständig Gebrauch gemacht. Es ist Sache der Parteien respektive Wählergruppen, sich über einen möglichen Versand von Werbematerial zu erkundigen. Hans-Jörg Pfister hat nach dem Versand vom 25. Oktober auf der Gemeindeverwaltung vorgesprochen und sich dahingehend geäussert, von der Möglichkeit, Werbematerial beizulegen, nichts gewusst zu haben. Ich habe ihm erklärt, dass es sich hierbei um eine Holschuld handle. Ausserdem sei das Wahlreglement öffentlich und könne konsultiert werden. Dass die Kandidaten bei Wahlen gleich behandelt werden, ist selbstverständlich.» (BO)

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