Häuserbau klar abgelehnt

Mit grossem Mehr ist an der Gemeindeversammlung der Bau von zwei Häusern im Unterdorf abgelehnt worden.

Mit 217 Anwesenden, was acht Prozent der Stimmberechtigten entspricht, war das Interesse so gross wie nie in den letzten acht Jahren. Die Vorstellung der Überbauungsordnung Unterdorf durch Gemeinderat Terry Lutz hatte sich nicht bewährt. Es meldeten sich mehrere kritische Stimmen gegen die zu dichte Überbauung, die mögliche Beherbergung und das Verschwinden einiger Bäume. Mit 166 Nein- zu 13 Ja-Stimmen wurde die Überbauungsordnung Unterdorf abgelehnt.

49'000 Franken für Eissport

Zu Beginn der Versammlung verabschiedete Gemeindepräsident Peter Aeschimann die Gemeinderätinnen Branka Fluri und Brigitte Wahli wie auch die Gemeinderäte Terry Lutz und Werner Gartenmann. Martin Althaus stellte der Versammlung die Neuorganisation des Eissportzentrums in einer Aktiengesellschaft vor.

Der jährliche Beitrag von Matten beträgt neu 49'000 Franken für Betrieb und Investitionen. Der Antrag wurde mit 212 Ja zu 1 Nein angenommen. Die ­Aufstockung der Unterhaltsfinanzierung für die Liegenschaften Kesslergasse 2, Beundenhaus und Rugenstrasse 6 A wurde ohne Gegenstimme gutgeheissen.

Auch der Kredit von 155'000 Franken für die Ersatzbeschaffung eines Kommunalfahrzeugs wurde mit 212 Ja zu 1 Nein genehmigt. Für die Umsetzung des Lehrplans 21 sind zusätzliche Informatikanschaffungen im Umfang von 120'000 Franken notwendig. Nach kurzer Diskussion wurde das Begehren mit 205 Ja zu 4 Nein bewilligt.

Erhöhung der Stellenprozente

Die von Gemeindepräsident Peter Aeschimann beantragte Erhöhung der Stellenprozente in der Verwaltung wurde mit 213 Ja- zu 1 Nein gutgeheissen. Das Budget für das Jahr 2018 sieht im ­Gesamthaushalt einen Aufwandüberschuss von 257'480 Franken vor.

Der allgemeine Haushalt ohne Spezialfinanzierung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 130'870 Franken ab. Das Budget mit unveränderter Steuer­anlage von 1,93 Einheiten und einer Liegenschaftssteuer von 1,5 Promille wurde einstimmig genehmigt.

Bis kurz vor halb zwölf

Martin Althaus erläuterte die ­Anpassung des Reglements über die Mehrwertabgabe bei Ein-, Um- und Aufzonungen. Nach reger Diskussion und abgelehntem Rückweisungsantrag wurde die Änderung schliesslich mit 97 Ja zu 44 Nein angenommen.

Nicht mehr nötige und aktuelle Reglemente für die Gemeindeausgleichskasse und Gebäudeaufnahmekosten dürfen nach der Zustimmung mit 215 Ja aufgehoben werden. Alle vorgeschlagenen Kommissionsmitglieder und die Revisionsstelle wurden gewählt. Die Versammlung wurde kurz vor halb zwölf beendet.

Berner Oberländer

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