Zum Hauptinhalt springen

Interlaken setzt auf einheimische Wärme

Das Gemeindeparlament von Interlaken machte am Dienstag den Weg frei für eine Interlakner Beteiligung an der geplanten Wärmeenergie Bödeli AG. Alle Parteien stellten sich hinter die Förderung einheimischer Energien.

Sibylle Hunziker
Drehen am Heizungsregler mit ruhigem Gewissen.
Drehen am Heizungsregler mit ruhigem Gewissen.
Marc Dahinden

Auf dem Bödeli gibt es drei Leitungsnetze für Wärmeenergie: Die Fernwärmeleitungen der Avari AG und der Beo Therm AG sowie die Erdgasleitungen der Industriellen Betriebe Interlaken (IBI). Während Erdgas als Übergangslösung gedacht ist, produzieren Avari und Beo Therm ihre Wärme CO2-neutral aus Holz und Abwasser und helfen so, den Klimawandel zu bremsen. «Das ist im Interesse der Bödeligemeinden, sind doch Sicherheit und Tourismus direkt vom Klimawandel betroffen», sagte Gemeindepräsident Urs Graf an der GGR-Sitzung vom Dienstag. «Dazu kommt, dass die Nutzung einheimischer Energien die Wertschöpfung vor Ort verbessert.» Und schliesslich sei eine gute Abdeckung mit solchen Wärmenetzen ein Vorteil im Standortwettbewerb. «Allerdings erschwert die heutige Konkurrenz zwischen den drei Anbietern einen sinnvollen Ausbau der Fernwärme auf dem Bödeli», sagte Graf.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen