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Jungbürger möchten Bahn auf Elsighorn

Der Kandergrunder Gemeindepräsident Roman Lanz führte speditiv durch die drei Traktanden der Budgetgemeindeversammlung. Das Personal- und das Kurtaxenreglement wurden angepasst.

Vier der neuen Jungbürger (v. l.): Kjetil Wandfluh, Selina Ryter, David Hari, Nils Wyssen.
Vier der neuen Jungbürger (v. l.): Kjetil Wandfluh, Selina Ryter, David Hari, Nils Wyssen.
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Obschon die Traktandenliste «uns nicht gerade aus den Socken haut», wie Gemeindepräsident Roman Lanz bemerkte, waren 40 Stimmberechtigte anwesend, die allen Vorschlägen zustimmten.

Der Finanzverwalter Leander Inniger erläuterte das Budget 2018, das bei gleich bleibenden Steuersätzen bei Einnahmen von 3,03 und Ausgaben von 3,09 Millionen Franken ein Defizit von 65'400 Franken vorsieht.

58'000 Franken entfallen auf den allgemeinen Haushalt, wobei der Unterhalt der Liegenschaften, ein höherer Lastenausgleich an die ­Sozialhilfe und höhere Abschreibungen infolge von mehr Investitionen das negative Budget beeinflussen. 2100 Franken minus gibt es beim Abfall – und 4900 Franken bei der Abwasserbeseitigung, die aber von der Spezialfinanzierung gedeckt sind.

Weiter:

  • Für Investitionen sind 1,25 Millionen geplant. Die grössten Beträge für den Ausbau des Kindergartens (859'000 Franken) und 256'000 Franken für die Strassensanierung Innerrüteni.
  • Im Personalreglement steigt neu bei den jungen Angestellten in tieferen Lohnklassen als Anreiz der Lohn mehr als bei den Dienstälteren. Der Gehaltsanstieg (0,5 bis 1 Prozent) ist gesamthaft kostenneutral. Dies hat der Regierungsrat im November 2016 beschlossen. Der Kanton will die Gehälter nicht mehr linear erhöhen, sondern degressiv.
  • Kleine Änderungen sind im Kurtaxenreglement nötig. Von Eigentümern und Dauermietern in Ferienhäusern, die ihr Objekt selbst bewohnen, wird die Kurtaxe in Form einer Pauschale eingezogen. Gäste, die gratis bei privaten Einwohnern übernachten, bis sechs Jahre alte Kinder und Fahrende müssen nichts bezahlen. Die Beherbergungs- und Kurtaxen werden meist vor Ort eingezogen, können aber auch an Anbieter wie Airbnb bezahlt und abgerechnet werden.

Auf den 1. Januar 2018 wird die 10-Prozent-Stelle des Friedhofwarts neu besetzt. Alle Einwohner wurden vor der Gemeindeversammlung informiert. Öffentlich ausgeschrieben wird die Stelle erst, wenn ­niemand aus der Gemeinde Kandergrund daran interessiert ist.

Vier von sieben an der Jungbürgerfeier

Die Gemeinderäte Katharina Ryter und Ivo Kratzer überreichten den vier (von sieben) anwesenden Jungbürgern des Jahrgangs 1999 den Bürgerbrief. Die Jungbürger freut es, dass man sich in Kandergrund kennt, sich gegenseitig hilft, noch eine Schule und den ÖV hat. Nach ihren Wünschen und Träumen befragt, antworteten sie: «Vielleicht könnte das Fürtbächli zum Baden ausgebaut werden – und eine Bahn aufs Elsighorn wäre toll.» Ein Jungbürger meinte: «Es wäre schön, wenn mich alle nach einer Weltreise daheim willkommen heissen würden.»

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