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Jungfraubahnen: Neuer Gastro-Leiter, neues Gastro-Konzept

Ab 1. August ist Reto Mettler neuer Leiter Gastronomie bei den Jungfraubahnen. Und Ende Oktober 2017 übernehmen die Bahnen den Betrieb und das Personal des Bahnhofbuffets Kleine Scheidegg.

Die Jungfraubahnen werden das Bahnhofbuffet auf der Kleinen Scheidegg (Bild), das Gletscherrestaurant auf dem Jungfraujoch und am Eigergletscher in Eigenregie führen.
Die Jungfraubahnen werden das Bahnhofbuffet auf der Kleinen Scheidegg (Bild), das Gletscherrestaurant auf dem Jungfraujoch und am Eigergletscher in Eigenregie führen.
Bruno Petroni

Die Jungfraubahnen wollen die Gastronomie in ihr ­Geschäftsfeld Jungfraujoch mit den selbstständigen Gastrounternehmen auf der Kleinen Scheidegg und dem Jungfraujoch integrieren. Die Verwaltungsräte der Jungfraubahn Holding AG und der Berner Oberland-Bahnen AG haben deshalb Anfang Juli 2017 einen Leiter Gastronomie bestimmt, wie sie am Donnerstag mitteilten.

Die Wahl fiel auf Reto Mettler. Er wird zugleich Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung.Reto Mettler ist eidg. diplomierter Hotelier-Restaurateur HF und gelernter Koch. Vertraut mit der Jungfrau-Region machte er sich als Geschäftsführer des Restaurants Schuh in Interlaken. Danach war Mettler in verschiedenen Führungsfunktionen in der Gemeinschaftsgastronomie tätig. 2009 schloss er den Master of Business Administration erfolgreich ab. Zuletzt arbeitete Mettler bei der Compass-Group (Schweiz) AG als Head of Operations. Reto Mettler ist 50-jährig und Vater von zwei Kindern.

Auch die Gletscherrestaurants

Ab dem 1. August 2017 nimmt Reto Mettler als Leiter Gastronomie die Umsetzung der neuen Gastrostrategie der Jungfraubahnen in Angriff. In diesem Zug übernehmen die Jungfraubahnen Ende Oktober 2017 den Betrieb sowie das gesamte Personal des Bahnhofbuffets auf der Kleinen Scheidegg von der langjährigen Pächterfamilie Schärer. Die Wiedereröffnung erfolgt bereits am 1. Dezember 2017.

In einem nächsten Schritt ­werden die Jungfraubahnen ab Dezember 2019 auch die Gletscherrestaurants auf dem Jungfraujoch und am Eigergletscher direkt führen. Die übrigen Betriebe des Bahnunternehmens werden wie bisher verpachtet.

Mit neuer Strategie

Mittelfristig verfolgt die Jungfraubahn-Gruppe gemäss ihrer Mitteilung «die Strategie, sich in Richtung eines integrierten Freizeit- und Serviceunternehmens zu entwickeln». Ins Geschäftsfeld Jungfraujoch werde bis Ende 2019 schrittweise die Gastro­nomie mit den selbstständigen Gastrounternehmen auf der Kleinen Scheidegg und dem Jungfraujoch integriert. Sie stelle «einen zentralen Bestandteil in der Wertschöpfungskette des touristischen Ausflugs dar».

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