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Kapita, die Beste, und Laura, die Älteste

An der Beständeschau der VZG Lauenen 1–3 bestachen die Nullfehlerkuh Kapita wegen ihre Schönheit und die 14-jährige Laura wegen ihrer Lebensleistung.

Kuh Laura mit Marcel, Kathrin und Sylvan Bohren-Brand.
Kuh Laura mit Marcel, Kathrin und Sylvan Bohren-Brand.
Peter Russenberger

Die schwarz-weisse Holstein-Kuh Havanna und gegen 140 mehrheitlich reine Simmentaler Kühe warteten auf dem Geltenhornplatz vor einer malerischen Bergkulisse darauf, punktiert zu werden.

Einmalig bei dieser Beständeschau ist, dass Havanna und alle ihre braun-weiss gefleckten Artgenossinnen behornt sind. Das ist, wo nur noch etwas mehr als zehn Prozent des Schweizer Rindviehbestandes behornt ist, wahrlich bemerkenswert.

Weil man im Turbachtal und in Lauenen die schönsten Kühe zu sehen bekommt, ist ein in Andalusien langhornige rote Retinta-Fleischrinder züchtendes niederländisches Ehepaar extra in die Schweiz gekommen.

Schönste «sur Place» war die 55-55-98-Nullfehlerkuh Kapita der Gebrüder Jonathan und Stefan Perreten. Kapita ist die Miss Topschau Saanenland 2015.

Benz und Björn Brand hatten ihre Prachtkuh Fink, weil sie galt ist, daheim gelassen. Hatten aber mit der roten Erstmelkkuh Fürstin, welche in der Kategorie 1 siegte, einen weiteren Trumpf im Ärmel.

Und mit wie viel Adel, Ausstrahlung und Vitalität die 14-jährige Laura nach bald zwölf Kälbern noch dasteht, ist beeindruckend.

«Laura ist pflegeleicht, und sie hat sich in der Rangordnung unserer 25-köpfigen Herde eindeutig als Leitkuh etabliert», schwärmen ihre Züchter Marcel und Kathrin Bohren-Brand. Für ihre Lebensleistung mit 64'472 Kilogramm Milch wurde die blöschfarbene Veteranin mit der Glocke von Swiss Herdbook geehrt.

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