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Kirchenstreit bleibt vor Gericht

Die beim Verwaltungsgericht hängige Beschwerde in Sachen Zuständigkeit bei der Johanneskirche wird vorerst nicht zurückgezogen.

«Wir ziehen die Beschwerde vorläufig nicht zurück», sagte Oliver Jaggi, Co-Präsident des Vereins Pro Kirchen Strättligen zur hängigen Beschwerde in Sachen Zuständigkeit bei der Johanneskirche.
«Wir ziehen die Beschwerde vorläufig nicht zurück», sagte Oliver Jaggi, Co-Präsident des Vereins Pro Kirchen Strättligen zur hängigen Beschwerde in Sachen Zuständigkeit bei der Johanneskirche.

Letzten Sonntag nahm das reformierte Thuner Kirchenvolk die Initiative «Pro Johanneskirche» mit gut 57 Prozent Ja-Stimmen an. Das Begehren will die im August 2016 beschlossene Entwidmung der Kirche rückgängig machen.

Auf juristischer Ebene kämpfen drei Vertreter des Vereins Pro Kirchen Strättligen zudem gegen das Organisationsreglement. Es lässt keinen klaren Rückschluss zu, ob die Gesamtkirchgemeinde oder aber die einzelne Kirchgemeinde darüber entscheidet, auf welche Kirche im Fall der Fälle verzichtet wird. Die Beschwerdeführer blitzten zunächst beim Thuner Regierungsstatthalter Marc Fritschi ab, zogen die Beschwerde aber ans Verwaltungsgericht weiter, das sie dann aber während des Abstimmungskampfes sistierte.

Erst den 29. Mai abwarten

«Wir ziehen die Beschwerde vor dem Verwaltungsgericht vorläufig nicht zurück», sagte Oliver Jaggi, Co-Präsident des Vereins Pro Kirchen Strättligen und einer der drei Beschwerdeführer, am Freitag auf Anfrage – dies, weil auch die Beschwerdefrist zum Abstimmungsergebnis erst am 29. Mai ablaufen werde.

Der Entscheid sei «einstimmig und ohne lange Diskussion gefallen». Weiter hat der Verein laut Jaggi am Freitag den Kleinen Kirchenrat sowie den Kirchgemeinderat Strättligen gebeten, nach der Rechtskraft des Abstimmungsresultats «die Mediationsgespräche im Juni wiederaufzunehmen».

gbs

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