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Mehr Platz für Skifahrer beim Abbügeln

Seit Donnerstag ist der neue, 650 Meter lange Skilift Wittenen auf Oeschinen in Betrieb. Nach rund fünfzig Jahren musste die bisherige Anlage ersetzt werden.

Der technische Betriebsleiter der Gondelbahn Oeschinensee, André Allenbach, vor dem Skilift Wittenen.
Der technische Betriebsleiter der Gondelbahn Oeschinensee, André Allenbach, vor dem Skilift Wittenen.
Samuel Ryter

«Zwei Verbesserungen hat der neue Skilift für den Benützer», erklärt André Allenbach (50), technischer Betriebsleiter der Gondelbahn Oeschinensee. Beim Anbügeln könne die Geschwindigkeit des Liftes entsprechend dem Können des Skifahrenden angepasst werden. Und: Beim ­Abbügeln stehe mehr Platz zur Verfügung.

Allenbach ist im 18. Dienstjahr im Betrieb und hat am Mittwoch noch mit seinem Pistenbully die Piste in Schuss gebracht. Sonst ist er eher nachts mit seinem Gefährt unterwegs. Scheue Schneehasen und gwundrige Füchse sind dann seine Begleiter. Die Maschinenbau AG Bartholet mit Zweigniederlassung in Thun zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Jungen AG / Wäfler Jakob bauten den Skilift.

«Die Baukosten sind in der langfristigen Finanzplanung enthalten», sagte Bahnpräsident David Wandfluh. Mehr Details werden an der Generalversammlung bekannt gegeben. Der Skiliftersatz ist vor allem eine In­vestition für das Winterangebot Kanderstegs. «Der touristische Trend geht zwar eher in Richtung Wintererlebnis, mit einem natürlichen, nachhaltigen Angebot», stellt Wandfluh fest. Winterwandern auf dem gefrorenen Oeschinensee ist ein Beispiel.

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