Mit «m-ART-in» auf Zeitreise

Spiez

Seit der Pensionierung verbringt Martin Güggi viele Stunden in seinem Atelier am Gesigenweg. Unter dem Motto Zeitreise sind bis 17. November in der Bibliothek Bilder, Reliefs und Skulpturen ausgestellt.

Martin Güggi an der Vernissage in der Bibliothek Spiez mit seinen farbenprächtigen Werken.

Martin Güggi an der Vernissage in der Bibliothek Spiez mit seinen farbenprächtigen Werken.

(Bild: Heidy Mumenthaler)

Alt-Gemeindepräsident Franz Arnold freute sich, in der Bibliothek Spiez zahlreiche Besucher zur Vernissage von Martin Güggis Ausstellung begrüssen zu dürfen. Er stellte die Laufbahn des Künstlers und dessen Ansichten zur Malerei vor. «m-ART-in» (so lautet sein Künstlername) ist seit 67 Jahren in Spiez sesshaft und in verschiedenen Vereinen aktiv. Als Sängernachbar im Männerchor Spiez bemerkte Franz Arnold bald, dass Güggi mit seiner geübten Stimme sich mit weiteren Kunstbereichen befasst.

Atelier ist auch Treffpunkt

Den Weg zu seiner künstlerischen Ausdrucksform entdeckte Martin Güggi früh. Sein Onkel förderte ihn im Zeichnen, Gestalten und Basteln. «Ich beschäftige mich mit verschiedenen Techniken der Malerei. Ebenso wichtig sind für mich aber auch die handwerklichen Tätigkeiten, für welche ich vor allem Holz, Gips, Metall und deren Verbindung mit der Malerei bevorzuge.» Technisches Zeichnen und Freihandskizzieren gehörten zu seinem Beruf als Architekt. «Erst nach der Pensionierung habe ich mit Malen begonnen.» Franz Arnold lobte dessen Begabung und Flair.

Martin Güggis erste Ausstellung fand 2014 im Regezkeller statt, zudem ist sein Atelier ein Treffpunkt für alle Freunde der Kleinkunst.

Eindrückliche Schaffenskraft

Auf seinen Reisen sind der Skizzenblock und die Malutensilien ständige Begleiter. «Ich versuche in meinen Werken, insbesondere in der Landschaftsmalerei, der Farbe viel Raum zu verschaffen. Andererseits macht mir auch die Zeichnung in Schwarzweisstechnik mit Blei- und Filzstift oder Tusche Spass.» Der Querschnitt seiner Ausstellung werde dadurch geprägt, dass auf der Suche nach seiner eigenen Handschrift viele verschiedene Bilder in unterschiedlichen Ausdrucksformen entstünden. Aquarell, Acryl, Kreide und Filzstift prägen die Bilder der vielseitigen Ausstellung des Künstlers. Die Spannweite der Werke führt von Winterbildern über Spiezer Impressionen bis hin zum Thema Mensch in vielen Varianten.

Die Liederanten aus Spiez umrahmten den gelungenen Anlass mit stimmungsvollen Liedern.

Die Ausstellungist während der Öffnungszeiten der Bibliothek Spiez zugänglich. Die Werke können bis zum 17. November bewundert und käuflich erworben werden.

Berner Oberländer

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