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Neue Erkenntnisse zur Geschichte

Die archäologischen Arbeiten im Kirchenschiff der Ruine auf dem Kirchhubel von Goldswil sind abgeschlossen. Neue Erkenntnisse zur frühen Geschichte der mittelalterlichen Pfarrkirche liegen vor.

Steinplatten wurden aus dem Boden des Kirchenschiffs entfernt und werden nun nach Fräsarbeiten wieder eingesetzt.
Steinplatten wurden aus dem Boden des Kirchenschiffs entfernt und werden nun nach Fräsarbeiten wieder eingesetzt.
zvg

«Mauern und Gräber bezeugen die lange Kirchengeschichte, die mindestens bis in das zehnte oder elfte Jahrhundert zurückreicht», teilt die Arbeitsgruppe Sanierung Kirchenruine Goldswil in ihrem Zwischenbericht mit.

Mit Berufung auf Aussagen von Volker Herrmann vom Archäologischen Dienst des Kantons Bern seien zahlreiche Münzen, die von den Grabungsmitarbeitern aus den Verfüllschichten unter dem Boden des Kirchenschiffs und der Sakristei geborgen wurden, besonders aufschlussreich. Dünne, silberhaltige Münzen, sogenannte Brakteaten, aus Solothurn, Freiburg (Schweiz), Mailand, Zürich und Laufenburg deuten die weitgespannten Beziehungen des Raumes im 14. bis 16. Jahrhundert an, hält die Arbeitsgruppe weiter fest.

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