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Neues Wasserreservoir kommt 2020

Die Gemeinde Niederried hat derzeit viel Eigenkapital. Doch 2020 steht der teure Neubau des Wasserreservoirs an.

Niederrieds Gemeinderat für das Ressort Finanzen, Beat Rolli, erklärt der Gemeindeversammlung das Budget 2020.
Niederrieds Gemeinderat für das Ressort Finanzen, Beat Rolli, erklärt der Gemeindeversammlung das Budget 2020.
Monika Hartig

«Die Liquidität der Gemeinde war in den letzten Jahren sehr gut», sagte Beat Rolli, Gemeinderat für das Ressort Finanzen, vor den 26 Stimmberechtigten bei der Gemeindeversammlung am Mittwoch. Das Eigenkapital der Gemeinde beträgt derzeit 600000 und deckt das Defizit von 49063 Franken, das für 2020 im Gesamthaushalt budgetiert ist.

Für den allgemeinen Haushalt ist ein Minus von 53349 Franken, für die Spezialfinanzierungen ein Ertrag von 4286 Franken budgetiert. Einstimmig genehmigte die Versammlung das Budget 2020 mit einer Steueranlage von 1,99, Liegenschaftssteuern von 1,5 Promille des amtlichen Werts und einem Gemeindestundenlohn von 25 Franken.

Investitionsbudget 2020

Der Souverän nahm Kenntnis vom Investitionsbudget 2020, das Nettoinvestitionen von 795000 Franken vorsieht, davon netto 600000 Franken für den Neubau des Wasserreservoirs. Beat Rolli orientierte auch über den Finanzplan 2020 bis 2024. Die Kantonale Planungsgruppe prognostiziert mittelfristig eine Verbesserung der Erträge, etwa durch höhere Liegenschafts- und Vermögenssteuern, aber auch Risiken in Steuerertrag, Soziallasten und Bildungskosten.

Gemeindeschreiber Beat Glarner informierte über die Anpassung der Kurtaxen zum 1. Januar 2020. Neu beträgt die Kurtaxe in Hotels und Ferienwohnungen 1.60 bis 4 Franken, in Kurhäusern und auf Campingplätzen 1.40 bis 4 Franken, für Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren 0 bis 2 Franken und für Objekte pauschal jährlich 120 bis 300 Franken. Einstimmig genehmigte die Versammlung die Tarifanpassung.

Werner Thomann, Gemeinderat für das Ressort Bauwesen, orientierte über die Bauarbeiten für den Neubau Wasserreservoir. Der Spatenstich fand Anfang August statt. Die vielen Steine vom Aushub benutzte man für eine 50 Meter lange Stützmauer mit Bodenplatte. Die Betonplatte wasserdicht zu gestalten, damit das Trinkwasser nicht durch Bakterien verunreinigt werden könne, sei sehr aufwendig gewesen, sagte Thomann.

Beat Rolli informierte, dass durch einen Aufruf der Patenschaft Berggemeinden bereits 61000 Franken Spenden für das Projekt Wasserreservoireingegangen seien und weitere Einnahmen zu erwarten seien. Jungbürgerin Afnan Zeidan wurden von Gemeindepräsident Beat Studer die Unterlagen überreicht.

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