Nicht alle Neophyten sind invasiv

Matten

Der Vogelschutzverein Bödeli rief zur Bekämpfung der Neophyten auf.

Die Ausbeute bei der Bekämpfung der Neophyten. Foto: PD

Die Ausbeute bei der Bekämpfung der Neophyten. Foto: PD

Der Vogelschutzverein Bödeli hat am vergangenen Samstag in Zusammenarbeit mit der Schwellenkorporation Bödeli Süd unter Präsident Matthias Ritschard und Wegmeister Dimitri Rubin einen Anlass zur Neophyten-Bekämpfung durchgeführt. Dies schreibt der Verein in einer Mitteilung. Es konnten sieben Helfer gefunden werden.

Die Aktion fand entlang der Lütschine von der Aenderbergbrücke bis Wilderswil statt. Die Freiwilligen hätten Einblick über die auszureissenden Pflanzen gekriegt. Viele Goldruten, Sommerflieder und Berufkräuter wurden entfernt.

Die Ausbeute bei der Bekämpfung der Neophyten. Foto: PD

Der vor circa fünf Jahren frisch renaturierte Abschnitt hat viele einheimische Pflanzen. Ob Wolliger oder Gemeiner Schneeball, Hartriegel, Wasserdost oder Skabiosen und mehr – ein «fantastischer Lebensraum für Insekten, Vögel und Co.».

Die Neophyten, Pflanzen, die nach 1500 eingeführt wurden, sind nicht alle invasiv, sondern zum Teil gut integriert. Es gibt allerdings einige, welche auf der schwarzen Liste sind. Die Schwellenkorporation Bödeli Süd und der Vogelschutzverein Bödeli rufen dazu auf, die Neophyten rechtzeitig auszureissen.

Die Pflanzen sollten, bevor sie blühen, ausgerissen und im Abfall entsorgt werden, schreibt der Verein. Viele Bachläufe seien regelrecht mit invasiven Pflanzen übersät. Die Schwellenkorporation Bödeli Süd und der Vogelschutzverein Bödeli würden weitere Ausreissaktionen planen.

ngg/pd

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