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Ob Stallarbeit oder Präsentation – der Ziegenzucht-Nachwuchs steht bereit

Die Ziegenzucht findet auch bei den Jüngeren Anklang: Die Kinder helfen bei der Präsentation der Gitzi, aber auch bei der Zucht selbst und bei der Arbeit im Stall.

Der Nachwuchs (v.l.): Kimany, Lars, Sandro, Andreas, Livio und Chantal präsentieren die jüngeren Gitzi.
Der Nachwuchs (v.l.): Kimany, Lars, Sandro, Andreas, Livio und Chantal präsentieren die jüngeren Gitzi.
shu

Die Kinder Kimany, Lars, Sandro, Andreas, Livio und Chantal führten am Freitag die jüngeren Ziegen vor. Zuvor hatten sie schon geholfen, die älteren Tiere den Experten vorzuzeigen, die jedes Tier nach Rassenmerkmalen, Format, Gliedmassen, Euter und Zitzen beurteilten.

«Wenn die Kinder dabeibleiben, hat die Ziegenzuchtgenossenschaft Unterseen und Umgebung keine Nachwuchsprobleme», meinte Präsident Heinz von Allmen. Denn auch bei der täglichen Stallarbeit helfen die Jungzüchter – Kinder aus den Familien der 17 aktiven Genossenschaftsmitglieder und ein Nachbarskind – fleissig mit.

40 der rund 100 Herdebuchtiere wurden in Unterseen vorgeführt: neben den weissen Saanengeissen auch einige Burenziegen. Dabei lobten die Experten die Besitzer, die ihre Tiere gut pflegen. Etwa die Hälfte der Ziegen war im Sommer auf der Alp, die andere Hälfte blieb zu Hause – vor allem dort, wo sie fürs Entbu­schen steiler, ökologisch wertvoller Weiden gebraucht werden.

Die Züchter und ihre Familien feierten ihre 53. Ziegenschau mit einem gemeinsamen Zmittag in Heinz von Allmens grosser Scheune, die von den Gastgebern für Menschen und Ziegen liebevoll vorbereitet worden war.

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