Robbie Williams coacht Amacher

Am Sonntag gehts für Marc Amacher bei «The Voice of Germany» um den Einzug ins Halbfinale der TV-Show. Bei den Vorbereitungen wurde er von keinem Geringeren betreut als von Superstar Robbie Williams.

Dass der Berner Oberländer Blueser Marc Amacher zu den Favoriten der aktuellen Staffel der TV-Show «The Voice of Germany» zählt, ist für jene, die die Sendung verfolgen, schon länger klar. Jetzt wird der 32-jährige Familienvater von einem veritablen Superstar geadelt: «Du weisst, wer du bist. Du weisst, was du bist – einmalig, ein Original», schwärmte Robbie Williams anlässlich der Proben zur nächsten Sendung, die am kommenden Sonntagabend um 20.15 Uhr auf Sat1 ausgestrahlt wird.

Marc Amacher wie Lemmy Kilmister?

Der britische Entertainer, dessen Schaffen bis dato mit 384 Platin- und 97 Gold-Auszeichnungen honoriert wurde, ist einer der Gast-Coaches, welche die Kandidaten für die sogenannten «Sing Offs» begleiteten. «Wir haben uns bei den Proben kennengelernt», sagt Marc Amacher, «und er meinte, mit meinem Auftreten erinnere ich ihn an den Ende 2015 verstorbenen Lemmy Kilmister von Motörhead. Allein, dass der Popstar den Rockstar kannte, hat mich beeindruckt.» Ein Wort, das Amacher sonst eher selten in den Mund nimmt.

Eher typisch für den bodenständigen Oberländer ist die Feststellung: «Wir sind uns als Musiker auf Augenhöhe begegnet.» So habe Williams ihm auch gar keine grossen Tipps zu seinem Auftritt gegeben. «Er sagte mir, ich sei auf einem guten Weg.»

Einer der erfolgreichsten britischen Künstler

Robbie Williams wurde mit Hits wie «Angels» (1997),»Let Me Entertain You» (1998) und «Feel» (2002) weltberühmt. Seine neue Nummer-1-Platte «The Heavy Entertainment Show» ist sein zwölftes Album auf Platz 1 der Charts in Grossbritannien. Damit hält der britische Entertainer den UK-Rekord als Solokünstler mit den meisten Nummer-1-Alben. Der Künstler hat über 77 Millionen Tonträger weltweit verkauft. Mit 18 Brit-Awards erhielt Robbie Williams fast doppelt so viele wie jeder andere Künstler.

Marc Amacher singt Depeche Mode

Nachdem Amacher in der letzten Sendung zusammen mit einem Duett-Partner – zunächst widerwillig – die Travestie-Hymne «Sweet Transvestite» aus der «Rocky Horror Picture Show» bewältigen musste, haben ihm die Coaches, Smudo und Michi Beck von den Fantastischen Vier, mit «Personal Jesus» der ebenfalls britischen Pop-Legenden Depeche Mode ein Stück vorgegeben, das eher seinen Vorstellungen entspricht. «Ich fühle mich wohl, wenn ich den Song höre – egal, ob in der Version von Depeche Mode, Marilyn Manson oder Johnny Cash», sagt der Berner Oberländer Blueser, der «Personal Jesus» bereits früher in seinem musikalischen Repertoire hatte.

Sieben von zehn fliegen am Sonntag raus

Für die Teilnehmer von «The Voice of Germany» sind die Auftritte im Rahmen der «Sing Offs» die wohl schwierigsten überhaupt. Denn: An einem Abend treten alle zehn Mitglieder eins Teams nacheinander auf – doch nur drei pro Team ziehen ins Halbfinale ein. Will heissen: Musste Amacher in der letzten Show einen anderen Kandidaten ausschalten, muss er am kommenden Sonntag sieben Kandidaten hinter sich lassen. Mit dem Baselbieter Lukas Räuftlin tritt am Sonntagabend ein weiterer Schweizer Kandidat zum Kampf um den Einzug ins Halbfinale an.

Sonntag, 20.15 Uhr auf Sat1
www.the-voice-of-germany.ch

Berner Zeitung

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