«Turnen erhält jung und gesund»

Wimmis

An der Tagung der Turnveteraninnen und Turn­veteranen in Wimmis konnten 41 über 80-Jährige geehrt werden. Dies lasse den Schluss zu, dass Turnen jung und gesund er­halte, so die Überzeugung.

Die beiden 100-Jährigen (vorne sitzend) Alfred Stalder (links) und Gottfried Lörtscher. Hinten: Präsident Hans Kummer, flankiert von den Ehrendamen Kathrin Luginbühl (links) und Rahel von Grünigen.<p class='credit'>(Bild: Hans Kopp)</p>

Die beiden 100-Jährigen (vorne sitzend) Alfred Stalder (links) und Gottfried Lörtscher. Hinten: Präsident Hans Kummer, flankiert von den Ehrendamen Kathrin Luginbühl (links) und Rahel von Grünigen.

(Bild: Hans Kopp)

Die diesjährige vom Turnverein Wimmis organisierte Tagung der Veteranen des Turnverbandes Berner Oberland stand im Zeichen der Ehrungen. 36 80- bis 89-jährige Turnerinnen und Turner konnten am Samstag in der Aula des Schulhauses Chrümig in Wimmis geehrt werden. Fünf Veteranen sind 90-jährig und älter. Es sind dies Walter Grau (91), Hans Müller (96) und Werner Steuri (91). Zwei davon, nämlich Gottfried Lörtscher aus Wimmis und Alfred Stalder aus Interlaken, können heuer den 100. Geburtstag feiern.

Im Weiteren erhielten sechs 75-jährige Veteranen, welche an mindestens sechs Tagungen teilgenommen haben, eine Anerkennung. «Turnen erhält jung und gesund», so der Kommentar von Präsident Hans Kummer angesichts der zahlreichen Ehrungen.

Neuer Sekretär gewählt

Nach 14-jähriger Tätigkeit als Sekretär hat Hansruedi Indermühle als Sekretär demissioniert. Der Präsident würdigte dessen Engagement für das Turnwesen auch auf kantonaler und eidgenössischer Ebene. Als neuen Sekretär wählten die rund 150 Anwesenden Bernhard Zürcher vom Turnverein Reutigen.

Die Jahresrechnung 2016 schliesst bei einem Aufwand von 5790 Franken mit einem Gewinn von 139 Franken ab. Gegenüber dem Vorjahr ist der Mitglieder­bestand mit 460 Veteraninnen und Veteranen praktisch unverändert. Gedacht wurde der zehn Kollegen, die im letzten Jahr verstorben sind. Pfarrer Robert Schneiter erinnerte an die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens und forderte daher zu Dankbarkeit für jeden neuen Tag auf.

«Die Sonne im Herzen»

«Die Wimmiser tragen die Sonne im Herzen», sagte Gemeindepräsident Peter Schmid in seiner launigen Grussbotschaft. Damit entkräftete er den dem Niesendorf anhaftenden Ruf als «Schattenloch». Musikalisch umrahmt wurde die Tagung durch das Schwyzerörgeliquartett Vis-à-Vis aus Frutigen mit seinen lüpfigen Melodien.

Berner Oberländer

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