Über tausend Fische tot

Unterseen

In der Fischzucht von Unterseen sind mehr als tausend Fische verendet. Ein Gewitter spülte Holz und Schlamm in die Anlage.

Rund 95 Prozent des Fischbestandes der Fischzucht in Unterseen sind vernichtet worden.(Symbolbild)

Rund 95 Prozent des Fischbestandes der Fischzucht in Unterseen sind vernichtet worden.(Symbolbild)

(Bild: Keystone)

Bruno Petroni

Wie am Freitag bekannt wurde, sind nach einem Gewitter im Raum Lombachalp vom Mittwochabend in der Fischzucht von Unterseen eine grosse Anzahl Fische verendet. Wie Anlagenchef Sämi Marti auf Anfrage berichtet, spülte der Lombach so viel Holz und Schlamm mit sich, dass die Wasserfassung am Lombach überfordert gewesen sei.

Es dürften demnach mehr als tausend Fische sein, die dem verschmutzten Wasser zum Opfer fielen. Sämi Marti schätzt, dass rund 95 Prozent des Fischbestandes vernichtet worden seien und es mindestens vier Jahre Arbeit geben werde, bis sich dieser wieder einigermassen erholt habe.

Fünfzehn bis zwanzig Jahre Arbeit seien damit auf einen Schlag vernichtet worden. «Zum Glück hat noch eine grössere Menge an kleinen Fischen, die in separatem Quellwasser leben, den Vorfall unversehrt überlebt.»

Der Samstag war ohnehin als Arbeitstag für die Mitglieder des Fischereivereins Unterseen geplant gewesen. «Da werden wir eine Bestandesaufnahme machen und dann sehen, wie weiter.»

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