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Unterlegener Kandidat Sterchi entlassen

Der Wahlkampf um das Gemeindepräsidium hinterlässt Scherben: Grindelwald will sich per sofort vom Leiter Infrastruktur trennen, dieser schaltet seinen Anwalt ein.

Bei der Gemeindepräsidenten-Wahl holte Marc Sterchi 84 Stimmen. Nun hat der Leiter Infrastruktur die Kündigung erhalten.
Bei der Gemeindepräsidenten-Wahl holte Marc Sterchi 84 Stimmen. Nun hat der Leiter Infrastruktur die Kündigung erhalten.
Samuel Günter

In Grindelwald zeichnet sich auf kommunaler Ebene ein Rechtsstreit ab: Der Gemeinderat Grindelwald hat am Montag an einer ausserordentlichen Sitzung entschieden, das Arbeitsverhältnis mit dem Leiter Infrastruktur Marc Sterchi per sofort aufzulösen.

Bei der Vorbereitung des Entscheids und auch beim Entscheid selbst sei der amtierende Gemeindepräsident Christian Anderegg in den Ausstand getreten. Man sei sich bewusst, dass in einem Wahlkampf auch mit harten Bandagen gekämpft werden dürfe, und akzeptierte in diesem Zusammenhang auch die ausgesprochen heftige Kritik des Wahlkandidaten Marc Sterchi an der aktuellen Gemeinderatspolitik. «Indessen geht es nicht an, dass geheime Informationen, von denen in amtlicher Tätigkeit Kenntnis erlangt wurde, der Öffentlichkeit mitgeteilt werden, nur um den Gemeindepräsidenten in ein schlechtes Licht zu rücken», schreibt die Einwohnergemeinde.

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