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Uschis Atelier 65 – eine Welt für sich

«Kurioses, Rares, Kunst und Glimmer»: So umschreibt Uschi Frick ihr Sammelsurium, das sie in ihrem Atelier 65 in Reidenbach zum Verkauf anbietet.

Lotte Brenner
Hier gibt es viel zu entdecken: Ein Blick in das Atelier 65 von Uschi Frick in Reidenbach.
Hier gibt es viel zu entdecken: Ein Blick in das Atelier 65 von Uschi Frick in Reidenbach.
Lotte Brenner

Uschi Frick, die zwölf Jahre lang im Bären Bunschen Oberwil wirtete und sich durch ihre einfallsreichen Aktivitäten über einen treuen Kundenkreis erfreuen durfte, kündete vor zwei Jahren an ihrem Abschiedsinterview die Absicht an, nach der Pensionierung ein Kuriositätenlädeli mit Bildern, Rahmen und allerlei Sammelgegenständen zu eröffnen. Nun, nach zwei Jahren, hat sie sich diesen Wunsch verwirklicht. Und so wurde aus dem Ladenlokal gegenüber dem Tourismusbüro in Reidenbach ein schmuckes Kuriositätenlädeli, das zum Verweilen und Herumstöbern einlädt.

Stilvoll präsentiert

Ein Telefonbänkli mit Schublade im Louis-XV-Stil, mit Gobelin bespannt, ein altertümliches Telefon daneben oder ein alter kunstvoller Bierhumpen aus Steingut, mit verziertem Zinndeckel, selten schöne Schachbretter – alles Liebhaberobjekte, die gelegentlich auch in Brockenhäusern noch zu finden sind. Anders als im Brockenhaus ist jedoch die Präsentation der Raritäten. Uschi Frick versteht es, jedem Ding genügend Raum zu geben, und es thematisch in die Ausstellung einzubinden. Eine Wand dient allein als Bildergalerie mit faszinierenden Kunstfotos von ehemaligen Prominenten wie Brigitte Bardot oder John F. Kennedy sowie Malereien von bekannten und unbekannten Künstlern, Nostalgisches und Modernes.

Bilderrahmen und mehr

Im andern Teil des Raums steht ein Arbeitstisch mit Material und Werkzeug für die Anfertigung von Bilderrahmen. Das Atelier, in dem Uschi Frick als gelernte Drechslerin arbeitet, ist also Teil der Ausstellung. Im Hintergrund steht ein altes Ladengestell mit lauter kleinen Schubladen, aus der Zeit, als der Laden als «Wullelädeli» genutzt wurde. Hier stellt sie Kleinstkunsthandwerk wie Spieldosen oder Schatullen aus, die dort wie in einem alten Setzkasten einzeln zur Geltung kommen. Die Sammlung von Uschi Frick ist sehr vielfältig und in vielen Jahren, teilweise bei einem Afrika-Aufenthalt, zusammengetragen worden.

Ab dem 16. Dezember ist das Ladenatelier geöffnet Mittwoch und Freitag von 14 bis 17 Uhr sowie Samstag von 11 bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung, Telefon: 079 651 41 52.

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