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Viel Freude bei der Einweihung des Anbaus

Nach zweijähriger Bauzeit ist der fünfstöckige Anbau auf der nördlichen Seite des fmi-Spitals Frutigen be­zogen und eingeweiht worden.

Freuen sich gemeinsam über den Anbau Nord des Spitals Frutigen (v. l.): Fritz Nyffenegger, Urs Gehrig, Alice Morosoli, Robert Zaugg, Heimleiterin Doris von Känel, Martin Kistler, Ursula Widmer und Carl Schiesser.
Freuen sich gemeinsam über den Anbau Nord des Spitals Frutigen (v. l.): Fritz Nyffenegger, Urs Gehrig, Alice Morosoli, Robert Zaugg, Heimleiterin Doris von Känel, Martin Kistler, Ursula Widmer und Carl Schiesser.
Rösi Reichen

An der Einweihungsfeier des Anbaus Nord beim fmi-Spital Frutigen sprach der Vorsitzende des Verwaltungsrats der Spitäler fmi AG, Robert Zaugg, von einem Meilenstein. Das Spital biete ein bedürfnisgerechtes Angebot, das auch den Bewohnern diene. Das Spital sei gut positioniert. Strategisch werde der Standort gestärkt.

Die Spitäler fmi AG und das Pflegeheim Frutigland haben 10,2 Millionen Franken in einen nützlichen Bau auf fünf Stockwerken investiert, «nicht luxuriös, aber doch schön sei der Anbau geworden», so Zaugg, und er freute sich an den Wohnungen: «Für mich ist es noch zu früh für eine Anmeldung, aber mein Interesse ist geweckt.»

Landeplatz auf dem Dach

Fritz Nyffenegger, der Standortleiter Spital Frutigen, gefällt der aussen braune Betonbau mit grossen Fenstern und die innen teilweise in Holzlook nachge­bildete Struktur an den Wänden. Der von der einheimischen Firma Jaggi Frei Brügger und ihren Partnern Müller & Truniger Ar­chitekten gestaltete Bau ist erdbebensicher und fängt die Erschütterungen der Helikopter auf.

Neu ist der Landeplatz mit Fallschutz sicher auf dem Dach positioniert. Die Landung ist für die Piloten leichter, weil dort keine Leute und Autos in der Nähe sind.

Schneller ausrücken

Im neuen Anbau gibt es drei Privatzimmer fürs Spital, sieben Einzelzimmer im Pflegeheim Frutigland und drei Wohnungen mit Dienstleistung. Die Spitex Niesen ist schon in neue, helle Büroräume eingezogen.

Hans-Peter Hari, leitender Psychologe, erklärte, dass der Bedarf an psychologischer Betreuung seit 2012 rasant zugenommen hat und jetzt die Abteilung Platz genug erhalte.

Peter Gempeler ist Bereichsleiter des Rettungsdiensts und erklärte, dass alle drei Wagen in der Garage stehen und total sechs Personen in Zweierteams, je nach Tages-, Nacht- und Jahreszeit, auf Pikett sind. «Dank der Verbesserungen fahren wir bei einem Alarm schneller weg», so Gempeler.

Alice Morosoli, VRP Pflegeheim Frutigland, ist stolz auf den Neubau, wobei das Pflegeheim 4,7 Millionen Franken beigetragen habe. Sie ist auch zufrieden über das Zusammengehen von Pflegeheim und Spital fmi.

Zwar sei der Gemeindeverband noch nicht aufgelöst worden. «Die Verflechtungen unter demselben Dach waren extrem gross, und es gibt in Zukunft weniger Bürokratie und keine gegenseitigen Verrechnungen mehr.» Die Bevölkerung war am Samstag zur Besichtigung eingeladen.

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