Viele rollende Augenblicke

Thun

Ob Ballspiel, Bus oder Einrad: in Thun trifft sich derzeit das traditionelle wie auch rollende Berner Oberland. Am Donnerstag öffnete die Ausstellung Neuland ihre Türen.

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«Die Neuland hat heuer ihren Namen verdient», sagte gestern Gerhard Engemann, Geschäftsführer der Thun-Expo, an der Eröffnung der Ausstellung Neuland Berner Oberland in Thun. Er sprach damit Neuerungen an, mit denen die traditionelle Ausstellung heuer aufwartet. Vorab mit einem anderen Rundgang und der im Herbst neu in Betrieb genommenen Ausstellungshalle. «Wir sind gespannt, wie die Neuerungen beim Publikum ankommen», hielt der Geschäftsführer fest.

Die schwierige Suche

Bevor es auf dem Thun-Expo-Areal auf den Rundgang ging, sprach Hans-Rudolf Zaugg, Verwaltungsratspräsident der Verkehrsbetriebe STI AG, ganz nach dem Messemotto «Rollendes Oberland» von rollendem Verkehr, rollenden Bällen und Kutschen sowie von Rollen in Theateraufführungen. «Es gibt vieles, was rollt im Berner Oberland», meinte er. Der Eröffnungsgast wies darauf hin, dass es gerade für einen funktionierenden öffentlichen Verkehr die nötige Infrastruktur benötige.

Als Beispiel nannte Zaugg die schwierige Suche der BLS nach Werkstätten und kam auch auf die STI zu sprechen: «Seit zehn Jahren suchen wir nach einem Standort für den Unterhalt und das Unterbringen der Fahrzeuge.» Und weiter: «Wenn es im Berner Oberland auch in Zukunft rollen soll, braucht es Lösungen.»

Auf dem Thuner Expo-Gelände geht es derzeit jedenfalls nicht nur rollend, sondern vielseitig zu und her. Besucherinnen und Besucher treffen zum Beispiel Käse aus dem Kiental an oder können sich über das Wanderwegnetz im Oberland und Whirlpools informieren, wie auch über die neusten Angebote regionaler Skigebiete. Um Rollendes geht es unter anderem beim Einradverein sowie beim Boccia Club Thun.

Auf ihre Rechnung kommen ebenso Bierliebhaber. 22 Kleinbrauereien aus der weiteren Region präsentieren am zweiten Craft Beer Festival ihre Bierspezialitäten. «Zentral ist die ehrliche Braukunst und Bier in all seinen Facetten», sagte Patrik Feller, Präsident des Thuner Homebrew Club. Geradezu eine Versuchung sind zudem die süssen Kreationen der lernenden Bäcker und Confiseure Bern-Solothurn. Die kreativen Kunstwerke wie zum Beispiel die Niesenbahn in Zuckerguss sind sehenswert.

Thuner Tagblatt

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