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Wechsel im Regierungsstatthalteramt

Christian Rubin, Regierungsstatthalter des Verwaltungskreises Frutigen-Niedersimmental, hat sein Amt an die Nachfolgerin Ariane Nottaris übergeben.

Feierliche Amtsübergabe in Frutigen: Ariane Nottaris übernimmt das Zepter von Christian Rubin (rechts). Regierungsrat Christoph Neuhaus (SVP) sprach würdigende Worte über die Verdienste des Zurücktretenden.
Feierliche Amtsübergabe in Frutigen: Ariane Nottaris übernimmt das Zepter von Christian Rubin (rechts). Regierungsrat Christoph Neuhaus (SVP) sprach würdigende Worte über die Verdienste des Zurücktretenden.
Raffael Thielmann

«Es ist Christian Rubin gelungen, die unterschiedlichen Kulturen im Niedersimmental und im Kandertal zu einer Verwaltungseinheit zusammenzuführen.» Mit diesen Worten begann der Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektor Christoph Neuhaus (SVP) am Donnerstag im Amthaus Frutigen die Würdigung des nach 21 Jahren in den Ruhestand tretenden Regierungsstatthalters des Verwaltungskreises Frutigen-Niedersimmental.

Immer wieder habe Rubin sein Talent als geschickter und erfolgreicher Vermittler zwischen Behörden sowie Bürgerinnen und Bürgern unter Beweis gestellt, sagte Christoph Neuhaus weiter.

Seit 1. Januar 1997 dran

Der heute 63-Jährige trat am 1. Januar 1997 sein Amt als Regierungsstatthalter von Frutigen an. Nach der Pensionierung von Klaus Baur war er ab Oktober 2008 bis Ende 2009 gleichzeitig ausserordentlicher Regierungsstatthalter des Amtsbezirks Niedersimmental. Ab 1. Januar 2010 bekleidete er als Erster dieses Amt des neu geschaffenen Verwaltungskreises Frutigen-Niedersimmental. Von 2012 bis 2015 war Rubin zudem der zweite Vorsitzende der Geschäftsleitung der Regierungsstatthalterinnen und Regierungsstatthalter.

In Kontakt mit Bevölkerung

«Sehr geschätzt hat Rubin den täglichen Kontakt mit den Bür­gerinnen und Bürgern», heisst es unter anderem in der Medienmitteilung zur Amtsübergabe. Er habe es verstanden, den Leuten komplizierte Sachverhalte und komplexe Rechtsfragen in verständlichen Worten zu erklären. Den Gemeinden sei er ein geschätzter Ratgeber und verlässlicher Partner gewesen.

Auch als «Katastrophenmanager» habe sich Christian Rubin bewährt. In Erinnerung blieben vor allem die heftigen Unwetter von 2005 und 2011 sowie der Lawinenwinter 1999. Aber auch positive Ereignisse wie die Eröffnung des Lötschberg-Basistunnels und das 100-Jahr- Jubiläum der Niesenbahn hätten seine Amtszeit geprägt. In seinen Abschiedsworten unterstrich Rubin unter anderem das stets gute Verhältnis zu den Medien.

«Nicht alles auf Kopf stellen»

«Ich werde nicht alles auf den Kopf stellen», sagte Nachfolgerin Ariane Nottaris (41), seit 2008 Stellvertreterin des Regierungsstatthalters, gegenüber dieser Zeitung. Überprüfen werde sie unter anderem, ob alle internen Abläufe noch zeitgemäss und effizient seien.

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