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Wenn es unter der Brücke tropft

Viele der über 500 Brücken auf den Kantonsstrassen kommen in ein sanierungsbedürftiges Alter. Drei davon hat der zuständige Kreisoberingenieur diese Woche inspizieren lassen.

Kritischer Blick unter die Zaunbrücke am Staldenstutz: Kreisoberingenieur Markus Wyss (links) und Brückenbauspezialist Marc Schmid beurteilen den Zustand des Kantonsstrassenübergangs nach Grindelwald. Die Brücke muss bald saniert werden.
Kritischer Blick unter die Zaunbrücke am Staldenstutz: Kreisoberingenieur Markus Wyss (links) und Brückenbauspezialist Marc Schmid beurteilen den Zustand des Kantonsstrassenübergangs nach Grindelwald. Die Brücke muss bald saniert werden.
Bruno Petroni
Hier muss unbedingt saniert werden: Markus Wyss (l.) und Marc Schmid stellen unter der Zaunbrücke diese Risszone fest, an welcher sich in den Jahren gar diese Stalaktiten gebildet haben.
Hier muss unbedingt saniert werden: Markus Wyss (l.) und Marc Schmid stellen unter der Zaunbrücke diese Risszone fest, an welcher sich in den Jahren gar diese Stalaktiten gebildet haben.
Bruno Petroni
Visuelle Inspektion ist gut, Kernbohrung ist besser: Diese 15 Zentimeter lange Probe aus dem Brückeninnern zeigt, dass der fragliche Bereich in tadellosem Zustand ist.
Visuelle Inspektion ist gut, Kernbohrung ist besser: Diese 15 Zentimeter lange Probe aus dem Brückeninnern zeigt, dass der fragliche Bereich in tadellosem Zustand ist.
Bruno Petroni
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Dienstagmorgen oberhalb von Lütschental. Leichtes Stirnrunzeln ist in seinem Gesicht zu erkennen: Markus Wyss steht vor der Böschungsmauer der Pfänglibrücke, über welche mehrmals pro Stunde eine Komposition der Berner-Oberland-Bahn von und nach Grindelwald fährt.

Der Kreisoberingenieur macht auf die vielen kleinen Risse aufmerksam, die fast wie ein Spinnennetz über die ganze Mauer verteilt sind. «Das sind Risse aus einer chemischen Reaktion, die sich beim Mischen von kristallinem Gestein in den Beton ergibt, was durchaus die Tragfähigkeit des Bauwerks negativ beeinflussen kann.»

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