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«Wir sind mit den Arbeiten im Vorsprung»

Das Ferienresort am Brienzersee nimmt Form an: Das Parkhaus ist im Rohbau fertiggestellt, und die drei ersten Gebäudekomplexe sind im Bau. Ein Augenschein mit dem Verantwortlichen der Anlage.

Hans Urfer
Das Aufrichtetännchen auf dem Rohbau der ersten acht von insgesamt achtzehn Baukörpern markiert die Fertigstellung der ersten Bauetappe.
Das Aufrichtetännchen auf dem Rohbau der ersten acht von insgesamt achtzehn Baukörpern markiert die Fertigstellung der ersten Bauetappe.
André Dähler
Das Resort aus der Vogelperspektive. Zwischenzeitlich hat es schon einige Änderungen gegeben.
Das Resort aus der Vogelperspektive. Zwischenzeitlich hat es schon einige Änderungen gegeben.
PD
So luxuriös, hell und modern könnten sich die Räume präsentieren.
So luxuriös, hell und modern könnten sich die Räume präsentieren.
PD
Moderne, natürliche Materialien sollen die Gebäude auszeichnen.
Moderne, natürliche Materialien sollen die Gebäude auszeichnen.
PD
Das Resort soll auch über öffentlich zugängliche Bauten wie Restaurants verfügen.
Das Resort soll auch über öffentlich zugängliche Bauten wie Restaurants verfügen.
PD
So soll der neue Hafen mit Restaurant aussehen.
So soll der neue Hafen mit Restaurant aussehen.
PD
Brienzersee anstatt Mittelmeer; die Initianten werben kräftig für zahlungskräftige Kundschaft.
Brienzersee anstatt Mittelmeer; die Initianten werben kräftig für zahlungskräftige Kundschaft.
PD
Die Grossbaustelle des Florens Resorts in Oberried am Brienzersee.
Die Grossbaustelle des Florens Resorts in Oberried am Brienzersee.
Fritz Lehmann
Das Projekt kostet rund 150 Millionen Franken.
Das Projekt kostet rund 150 Millionen Franken.
Fritz Lehmann
Ein Neubau wächst in die Höhe, rechts davon die alte Moospinte, die stehenbleiben wird.
Ein Neubau wächst in die Höhe, rechts davon die alte Moospinte, die stehenbleiben wird.
Fritz Lehmann
Das alte Bootshaus ist verlassen.
Das alte Bootshaus ist verlassen.
Fritz Lehmann
Dschungelfeeling, wo früher Feuerwerk getestet und hergestellt wurde.
Dschungelfeeling, wo früher Feuerwerk getestet und hergestellt wurde.
Fritz Lehmann
Seit einigen Jahren befinden sich die alten Bauten im Dornröschenschlaf.
Seit einigen Jahren befinden sich die alten Bauten im Dornröschenschlaf.
Fritz Lehmann
Warnschilder zeugen immer noch davon, das hier früher mit explosiven Stoffen hantiert wurde.
Warnschilder zeugen immer noch davon, das hier früher mit explosiven Stoffen hantiert wurde.
Fritz Lehmann
Der alte Bootshafen, im Hintergrund wachsen die Neubauten in die Höhe.
Der alte Bootshafen, im Hintergrund wachsen die Neubauten in die Höhe.
Fritz Lehmann
Blick in ein verlassenes Gebäude am See.
Blick in ein verlassenes Gebäude am See.
Fritz Lehmann
Eine Wendeltreppe steht stellvertretend für das auf und ab des Areals.
Eine Wendeltreppe steht stellvertretend für das auf und ab des Areals.
Fritz Lehmann
Seit 2013 sind die ehemaligen Bauten verwaist.
Seit 2013 sind die ehemaligen Bauten verwaist.
Fritz Lehmann
Die Gebäude der ehemaligen Feuerwerksfabrik Hamberger stehen immer noch.
Die Gebäude der ehemaligen Feuerwerksfabrik Hamberger stehen immer noch.
Fritz Lehmann
Paul Wehrens, CEO der Lake Resort Interlaken AG vor dem Dach des Parkhauses, auf welchem Arbeiter mit dem Bau der Stützen für den Appartementkomplex beschäftigt sind.
Paul Wehrens, CEO der Lake Resort Interlaken AG vor dem Dach des Parkhauses, auf welchem Arbeiter mit dem Bau der Stützen für den Appartementkomplex beschäftigt sind.
Hans Urfer
Seit Oktober 2016 ist die mit dem Bau beauftragte Steiner AG auf einem Teil des 65 400 Quadratmeter grossen Resortareals an der Arbeit.
Seit Oktober 2016 ist die mit dem Bau beauftragte Steiner AG auf einem Teil des 65 400 Quadratmeter grossen Resortareals an der Arbeit.
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Paul Wehrens macht am frühen Montagabend einen zufriedenen Eindruck. Die gute Stimmung des CEO der Lake Resort Interlaken AG Oberried liegt darin begründet, dass er «sehr zufrieden» ist mit dem Stand der Bauarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Feuerwerkfabrik Hans Hamberger AG. Vor dem Resortparking mit dessen 200 Plätzen stehend, zeigt der gebürtige Holländer und Vertreter der Investoren mit dem Finger auf den Flachbau: «Ich bin beeindruckt, dass zum jetzigen Zeitpunkt dieser Teil der Anlage vom Totalunternehmer, der Steiner AG aus Zürich, fast gänzlich fertiggestellt ist.»

Im März gestartet

Seit Oktober vergangenen Jahres ist die mit dem Bau beauftragte Steiner AG auf einem Teil des 65 400 Quadratmeter grossen Resortareals an der Arbeit. Nach dem Abriss und der Entsorgung baufälliger Gebäude Ende 2016 wurden ab dem vergangenen März die Geländeanpassungen an die Hand genommen und mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen.

Bei den ersten drei sich im Bau befindenden Gebäudekomplexen seien die ersten beiden Stockwerke im Rohbau bereits fertiggestellt, sagt Wehrens. «Wir können sagen, dass wir mit der Bautätigkeit gegenüber der Planung sogar im Vorsprung sind», frohlockt der Resort-CEO. Er will jedenfalls daran festhalten, dass der Bau des Ferienresorts baulich so weit fortgeschritten ist, dass die Eröffnung für Weihnachten 2019 geplant werden kann. Dies wurde anlässlich der Projektpräsen­tation im Februar in Interlaken auch so kommuniziert (wir berichteten). «Dies setzt natürlich voraus, dass bis dahin keine ­Verzögerungen eintreten», gibt Wehrens zu bedenken.

71 der insgesamt 155 Appartements (siehe Kasten) sind bereits von verschiedenen Investoren vorfinanziert – unter anderem durch den holländischen Multimillionär Leo van Gansewinkel.

Unterlagen aktualisiert

«Seit der Präsentation im Februar haben wir die Verkaufsunter­lagen aktualisiert, Immobilienagenturen kontaktiert und sind heute so weit, dass wir aktiv die Verkaufstätigkeit aufnehmen können», sagt Wehrens. Er sei nun wöchentlich mit rund acht Kaufinteressenten in Kontakt und zeige diesen vor Ort das Resortareal. «Das Interesse an den Wohnungen ist gross, aber zusätzliche fixe Abschlüsse kann ich zum jetzigen Zeitpunkt keine bekannt geben», sagt Wehrens.

Wann baulich mit der zweiten Etappe begonnen werden kann, ist noch offen. «Ich bin seitens der Investoren in sehr engem Kontakt mit den Verantwortlichen der Totalunternehmung. So werde ich Ende Jahr, wenn klar ist, welche weiteren Verkäufe von Wohneinheiten abgeschlossen wurden, der Steiner AG allenfalls grünes Licht für den Start der zweiten Bauetappe geben.»

Die Bauverantwortlichen könnten dann, nach einem halben Jahr Vorbereitung, auf Mitte 2018 mit der nächsten Bauphase beginnen.

Hotel selber betreiben

Was den Betrieb des noch zu bauenden Hotels und die Vermietung von Wohnungen angeht, hat Wehrens «grosse Hotelketten» angefragt. «Deren Angebote stellten uns jedoch nicht zufrieden, weshalb wir diese Tätigkeiten ­selber an die Hand nehmen», sagt der CEO.

«So haben wir auf 1. November eine Hotelfachfrau angestellt, welche die Koordinationsaufgaben bereits aufgenommen hat und auch dafür Sorge trägt, dass sämtliche Bereiche wie die Küche und andere hotelspezifische Bereiche bereits vor Baubeginn dieser Infrastruktur professionell vorbereitet sind, so können bei Bedarf Änderungen an der bisherigen Planung schon im Vorfeld vorgenommen werden.» Dies nicht zuletzt deshalb, weil er als Vertreter der Investoren keine Erfahrung in Sachen Hotelbewirtschaftung aufweist. Aus diesem Grund hat Wehrens in dieser frühen Phase «Know-how in Form einer erfahrenen Spezialistin an Bord geholt».

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