Zum Hauptinhalt springen

Ogi ehrte abtretendes Hotelier-Ehepaar

An der Generalversammlung des Victoria Jungfrau wurde das Ehepaar Berger geehrt. Der Umsatz ging um 1,2 Millionen zurück.

Nach 40 Jahren endete gestern Freitag die Ära von Emanuel Berger. Der Verwaltungsratspräsident der Hotelgruppe Victoria-Jungfrau Collection übergab im neuen Kongresssaal von Interlaken die Geschäfte an seinen Nachfolger Beat R.Sigg. Emanuel und Rosemarie Berger erhielten auch noch den Victoria-Jungfrau Collection Award. Gemäss dem Verwaltungsratspräsidenten Peter Bratschi wurde der Preis erstmals innerhalb des Konzerns verliehen. Preisträger waren in vergangenen Jahren Ted Scarpa wie auch Polo Hofer. Humorvoller Adolf Ogi Der Award wurde vom Alt-Bundesrat Adolf Ogi überreicht, der in seiner Laudatio humorvoll die Geschichte erzählte, wie er den früheren französischen Staatspräsidenten François Mitterrand ins Grand Hotel Victoria-Jungfrau nach Interlaken brachte: «Hoteliers hinterlassen Spuren, auf denen zufriedene Gäste immer wieder zurückfinden», sagte Ogi. Auch für Rosmarie Berger hielt er Lob bereit: «Auf der ganzen Welt habe ich nirgends so stimmungsvolle Weihnachtsdekorationen gesehen.» Weniger Erfreuliches hatte Verwaltungsratspräsident Peter Bratschi den 720 anwesenden Aktionären zu berichten, die knapp 80 Prozent des Aktienkapitals von 28 Millionen Franken vertraten. Man verzichte heuer auf eine Dividende: «Wir zahlen nur eine Dividende aus, die wir verdient haben», so Bratschi. Weniger Umsatz Der Konzern Victoria-Jungfrau Collection AG mit vier Hotels als Tochtergesellschaften musste beim Umsatz einen Rückgang von über 17 Prozent hinnehmen, das Ergebnis schloss mit einem Minus von 1,2 Millionen Franken. Als Ursachen für das schlechte Ergebnis wurden vor allem Finanzkrise und Schweinegrippe angegeben. Etwas besser sah das Ergebnis der Holding, also der Dachmarke der Hotels, aus: Der Gewinn beläuft sich auf 2,26 Millionen Franken. Zur Victoria-Jungfrau Collection AG gehört nebst dem Victoria-Jungfrau in Interlaken auch das Bellevue Palace in Bern. Fritz Lehmann>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch