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Patrouillen nachts unterwegs

Seit dem letzten Wochenende sorgen in Laupen nächtliche Patrouillen für Ruhe, Ordnung und Sauberkeit.

Seit der Schliessung des Bahnhofs in Laupen gibt es dort immer mehr Dreck und Schmierereien. Die Abfalleimer quellen über. Da sind Sprayereien zersplitterte Scheiben und offensichtlich mutwillig zerstörte Billetautomaten. Dieser unschönen Entwicklung im Stedtli will der Gemeinderat nun Einhalt gebieten. Deshalb teilte er nun mit, dass bis im September jeweils Freitag, Samstag und Sonntagnacht Patrouillen zirkulieren werden. Broncos und Freiwillige In Laupen unterwegs sind seit letztem Wochende Angehörige der Broncos Security sowie Freiwillige der Aktion «häre luege». «Beide Gruppen verfügen über unterschiedliche Kompetenzen», sagt Gemeindepräsident Rolf Schorro (Forum). Die Angehörigen von «häre luege» haben die Aufgabe, Leute anzusprechen, die sich «nicht konform» verhalten. Gelernt, wie man mit Vandalen und Abfallsündern umgeht, haben die Freiwilligen von «häre luege» in den «Chili»-Kursen des Schweizerischen Roten Kreuzes. Diese mehrtägigen Kurse können auch Angehörige von Gemeindebehörden besuchen. Sie entstanden in Zusammenarbeit mit dem SBB-Präventionsprogramm Railfair, als sich die Probleme bei den unbedienten Bahnhöfen mehrten. Anders als bei den Freiwilligen reichen die Kompetenzen der «Bronco»-Security weiter. «Sie können notfalls auch jemanden festhalten, bis die Polizei eintrifft», erklärt Rolf Schorro. Ordnung und Sauberkeit Mit den Patrouillen will die Gemeinde Ordnung und Sauberkeit erreichen. Man will in den Sommermonaten, wo die Leute vermehrt draussen sind, gezielt gegen Vandalismus und Littering vorgehen. Am Wochenende überwacht werden nebst dem Bahnhof neuralgische Orte wie der Saane-Sense-Spitz, der Jugendtreff und der Schulhausplatz. Laura Fehlmann>

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