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Pianistisches Feuerwerk mit vier Männern an vier Flügeln

Für ein Seepark-Highlight sorgte das Gershwin Piano Quartett. Vier Pianisten

Vielfältige und greifbare Wechselwirkungen zwischen Klassik und jazzigem Swing sowie amerikanische Songs sorgten am Mittwoch im Seepark Thun für einen kurzweiligen, abwechslungsreichen und virtuosen Konzertabend. Das Gershwin Piano Quartett mit Mischa Cheung, André Desponds, Benjamin Engeli und Stefan Wirth überraschte mit pianistischem Feuerwerk an vier Flügeln. Damit nicht genug: Die vier Männer nutzten nebst Tasten Woodblocks und Triangel. Weitere perkussionistische Höhenflüge gelangen in der Resonanz der Flügel: Saiten zupfen, anschlagen, Holz im Takt beklopfen, dazu pfeifen, Saiten dämpfen oder zupfen und gleichzeitig mit der anderen Hand auf den Tasten locker herumgleiten. Glissandi wirkten aufeinander abgestimmt. Das 1996 gegründete Piano Quartett tritt in ganz Europa und Südamerika auf. Im Thuner Seepark spielte es sich voller Virtuosität, Dynamik, Poesie und sprühender Experimentierfreude rasch in die Herzen des Publikums. «Erfrischend», «spezieller Hörgenuss», «ein echtes Seepark-Highlight», war von den Zuhörenden zu hören. Still wurde gelauscht und kräftig applaudiert. Im Zentrum standen beliebte Songs und Orchesterwerke von Gershwin. Die gut aufeinander eingespielten Tastenkünstler umrahmten mit bedeutenden Werken von Strawinsky und Ravel. Gute Wirkungen verbreitete das Quartett in der Tango-Fuge über ein Thema von Piazzolla, arrangiert von Stefan Wirth. Ob solistisch, zu viert oder gar als Arrangeur – das Gershwin Piano Quartett überzeugte in Thun mit pianistischem Feuerwerk an vier Flügeln. Heidy Mumenthaler >

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