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Platz könnte eng werden

Grundsätzlich kritische Stimmen zu den Tramprojekten in Köniz waren an einem Infoabend im Könizer Gemeindehaus am Dienstag nicht zu vernehmen. Der Tenor unter den rund 50 Anwesenden war, dass es gut sei, das Verkehrsproblem jetzt anzugehen. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, ihre Ideen und Visionen zu den Tramprojekten in Köniz und Wabern den Projektverantwortlichen mit auf den Weg zu geben. Als heikler Punkt kristallisierte sich die Linienführung des Trams nach Köniz heraus. Am liebsten wäre vielen ein eigenes Trassee für das Tram, doch dürfte das auf Grund der Platzverhältnisse kaum realistisch sein. Es dürfe nicht so weit kommen, dass das Tram im Stau stecken bleibe, war mehrmals zu vernehmen. Ebenso wurde betont, es sei wichtig, die Haltestellen strategisch geschickt einzuplanen. Gedanken macht sich die Bevölkerung auch zu Velos und Fussgängern. Es brauche für alle Platz, und die Sicherheit müsse gewährleistet sein. Insbesondere im Zentrum sei zum heutigen Miteinander Sorge zu tragen. Eine Gruppe schlug gar vor, allenfalls Einbahnstrassen einzuführen. Das Tram dürfe kein Präjudiz für Einzonungen im grösseren Stil schaffen, wurde ebenfalls betont. Auch der Frage nach Lärm und Erschütterungen gelte es Rechnung zu tragen. «Alles tönt so schön wie ein Werbespot», sagte dazu ein Anwohner der Schwarzenburgstrasse. Doch er habe Angst vor Vibrationen. Rund vier Jahre dürfte die Bauphase dauern. Was dann sein wird, beschäftigt die Leute schon jetzt. «Der Bus hat keinen Platz, Autos haben es auch nicht – und zu Fuss gehen können wir auch nicht», so ein Votant. lp>

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