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Politik ist gefordert

Ausgabe vom 25.September Interview mit Organisator von Waldpartys Wie der «Organisator» selber zugibt, sind diese illegalen Waldpartys der linken, autonomen Szene zuzurechnen. Wieder einmal nimmt sich diese Gruppierung einen Freiraum, ohne sich um Gesetze und Rücksichtnahme gegenüber Anwohnern zu kümmern. Genau wie bei den Stadttauben, bei den Zaffarayanern und der Reithalle. Dem steuerzahlenden Bürger werden Dreck und Kosten hinterlassen. Dass man bei Behörden nicht um Gesuche nachfragt, hat wohl eher damit zu tun, dass das ein etwas mühsamer Weg sein könnte und mit Arbeit verbunden ist. Und dass man nicht mit seinem Namen hinstehen kann, passt zu dieser Szene, die sich nur vermummt zeigen darf. Politik und Polizei wären hier gefordert, diesem Treiben ein Ende zu setzen. Ich fühle mich als normaler Bürger verschaukelt. Thomas Welti,Stettlen Tragisch Ausgabe vom 16. September über die Prix-Courage-Gewinnerin Esther Wyler Die Übersetzung für Whistleblower ist nicht Nestbeschmutzer. Obwohl die Wahrnehmung dieser Hinweisgeber oft einem Nestbeschmutzer gleichkommt. Ihre Geschichten sind oft tragisch, und dies obwohl ihre mutigen Taten innerhalb der Wirtschaft zu mehr Ethik führen. Zu den bekanntesten Whistleblowern gehören Christoph Meili und die Prix-Courage-Gewinnerinnen Margrit Zopfi und Esther Wyler. Was auch immer ihre Motiv waren, es waren im ethischen Sinne mutige und richtige Taten. Die Fortsetzung der Geschichten aber wird jeden potenziellen Whistleblower abschrecken. Kein Trost dürfte es sein, dass sie ihr Schicksal mit anderen Hinweisgebern teilen. Lieber Klappe halten und sich dem System anpassen. Alle wollen mehr Ethik in der Wirtschaft, so lange diese den Profit nicht gefährdet. Es gibt umstrittene Indikatoren, wie Ethik in der Wirtschaft gemessen wird. Ein wichtiger ist für mich der Umgang der Volkswirtschaften mit Whistleblowern. Pascal MerzSurseeEingezäuntZum Schiesslärm in Hinterkappelen Nicht genug, dass man den Schiesslärm aushalten muss, jetzt werden Spaziergänger, Hündeler und Rösseler um ihre Routen gebracht. Seit kurzem umzäunt die Schiessanlage ein Maschendrahtzaun, der weit in den Wald und die Felder hineinreicht. Dies weil der Boden bleiverseucht sei. Weil dem Schützenverein das Geld zur Sanierung fehlt, hat man eingezäunt. Man muss sich fragen, wie der Boden derart verseucht werden konnte. Haben die Schützen alle danebengeschossen? Indem sie den Boden einzäunten, den Wildwechsel behinderten, Spazierwege eliminierten und eine Brätlistelle aufhoben, haben sie sich keine Freunde gemacht. Renate MäderGümligen >

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