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Praktikable Logik, bitte

Leserbrief vom 16.März «Umsteigen beginnt im Kopf» Liebe Frau Bregulla, Ihre Umweltanliegen in Ehren. Wenn man wie Sie im Stadtgebiet wohnt, ist es wohl möglich, Einkäufe per Velo zu tätigen. Ich wohne aber in Wattenwil mit äusserst dürftigen Möglichkeiten für den öffentlichen Verkehr. Wie stellen Sie sich denn folgendes Szenario vor: Ich brauche einen Gartenrechen, einen Bund Dachlatten, einige Gartenplatten, und auch der Wocheneinkauf ist fällig. Der Velokurier bringt mir das nach Wattenwil? Es gibt auch ein paar Menschen, die nicht neben dem Bahnhof wohnen und trotzdem mal einkaufen müssen. Und ich kenne auch einige, die zwar kein eigenes Auto haben, dafür aber ziemlich häufig mit Bus, Bahn und Flugzeug unterwegs sind, was ja bekanntlich auch nicht ohne Umweltbelastung geht. Wenn diese einen Gartenrechen brauchen, fragen sie halt jemanden im Bekanntenkreis für den Autotransport. Umdenken beginnt im Kopf, aber bitte mit etwas praktikabler Logik.Edith SchönholzerWattenwil Unglaubliche Impertinenz Es ist unglaublich, mit welcher Impertinenz Vertreter von VCS und Grünen die Tatsachen verdrehen und sich nicht scheuen, Behauptungen aufzustellen. Beispielsweise wird die Feinstaubbelastung durch den Verkehr zu 70 Prozent vom Schienenverkehr, zu 4 Prozent vom Luft- und Schiffsverkehr, zu 21 Prozent vom Strassenverkehr (Abrieb 14 Prozent, Auspuff 7 Prozent) und zu 5 Prozent vom übrigen Verkehr verursacht. Nimmt man sich die Mühe und studiert die Verkehrsrechnungen (Schiene und Strasse), stellt man fest, dass der ÖV erstens seine Kosten niemals deckt und zweitens schon heute völlig überfordert ist. Wie soll man da noch mehr Leute zum ÖV bewegen? Dieser belastet die Staatsrechnung schon heute in ungebührlichem Ausmass. Weiter muss man der Tatsache ins Auge sehen, dass ein Grossteil des ÖV durch den Infrastrukturfonds, also durch den Strassenverkehr, finanziert wird; einerseits über die Mineralölsteuer und andererseits über die Autobahnvignette. Wenn man bedenkt, dass diese beiden Abgaben ursprünglich für den Unterhalt und Ausbau unseres Strassennetzes ins Leben gerufen wurden, wird die unlautere Argumentation genannter Exponenten vollends klar. Liebe Mitbürger/-innen, informiert euch und bleibt wachsam. Der gefrässige Fiskus will uns überall an Portemonnaie. Andreas PflugshauptOberhofen>

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