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Preis für junge Spiezer Seglerinnen

jungtalenteAlle zwei Jahre ehrt

Mit der Stabhochspringerin Anna Schmid oder dem Schwinger Kilian Wenger zeigte der Panathlon-Club Berner Oberland schon in den vergangenen Jahren ein ausserordentliches Gespür für Jungtalente, die kurz vor ihrem Durchbruch stehen. Am Freitag ehrte der Club Linda Fahrni (Faulensee) und Maja Siegenthaler (Spiez). Die beiden Seglerinnen haben im letzten Jahr den Junioren-Weltmeistertitel in der 420er-Klasse gewonnen und können auch in der Zukunft auf weitere internationale Titel hoffen. Ein ausgeglichenes Team Bei der Feier zu Ehren der Spiezer Sportlerinnen wurde eine Präsentation vorbereitet, womit die Anwesenden einen kleinen Einblick in das Leben der jungen Frauen erhielten. Neben Bildern von verschiedenen Wettkämpfen, die beispielsweise in Buenos Aires oder Kiel stattfanden, waren auch einige Videos zu sehen. Erstaunlich war beispielsweise, dass Linda zu Beginn Angst vor dem Wind hatte. «Wahrscheinlich wurde ich dann von den weiten Reisen gepackt, die ich dank dem Segeln unternehmen kann», sagte sie. «Das Wichtigste beim Segeln ist Feingefühl. Man muss das Wasser lesen können, um erfolgreich zu sein», verriet Maja Siegenthaler ihr Erfolgsrezept. Doch auch Mentaltraining sei sehr wichtig. «Da wir ein Team sind, und noch dazu ein so kleines, sind wir uns viel näher. Wenn es dann Probleme gibt, können wir diese mit unserer Mentaltrainerin lösen», sagte Linda Fahrni. Die Stärke der beiden ist laut Trainerin Monika Meier, dass sie sich gegenseitig ergänzen. «Als Team sind sie immer voll dabei. Der nächste Schritt ist jetzt einfach, dass sie sich körperlich entwickeln. Das heisst aber nicht, dass sie mehr essen sollten; diese Entwicklung betrifft vor allem den Muskelaufbau», erläuterte die Trainerin. International traue sie ihren Seglerinnen noch viel zu, wenn sie weitermachen würden wie bisher. Linda und Maja setzen aber nicht nur auf die Karte Sport. Da man nie weiss, was passieren kann, werden beide im Sommer nach ihrer abgeschlossenen Lehre noch die Berufsmaturität erlangen. Zu ihrer Zukunft meinte Linda: «Ich habe noch sehr viel vor und möchte meine Träume verwirklichen». Maja ergänzte: «Mir ist es wichtig, dass ich segeln kann und Spass habe, am besten natürlich auf internationalem Niveau.» Der Hunger nach Erfolg Mit dem Panathlon-Preis 2011 soll Linda Fahrni und Maja Siegenthaler vor allem Mut für die Zukunft gemacht werden. Jean-Bernard Berger, der die Präsentation leitete, sagte zum Abschluss: «Bleibt einfach dran und schaut nach vorne. Habt weiterhin Freude am Sport, und vielleicht schafft ihr es sogar an die Olympischen Spielen. Wir wünschen euch weiterhin den Hunger nach Erfolg». Irina Eftimie>

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