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Quo vadis, Grindelwald?

So lautet die Frage nach dem gestrigen Entscheid, denn die Zentrumsüberbauung wurde krass verworfen. Dies, obwohl ein Jahr vorher einer Vereinbarung zwischen Gemeinde und Baufirmen grossmehrheitlich zugestimmt worden war. Offenbar sind die Grindelwalder hin und her gerissen zwischen Veränderung mit einem Kompromiss und dem Stillstand aus Furcht vor unabsehbaren Folgekosten. Dennoch überrascht der Entscheid, denn bei allen Informationsveranstaltungen wurde das Projekt im Grundsatz begrüsst. Das vorliegende Projekt war ein Kompromiss, das steht ausser Frage – aber ein realisierbarer. Eine Träumerei hingegen die autofreie Dorfstrasse mit Umfahrungen. Das Wachstum der vergangenen Jahrzehnte fordert beim Verkehr seinen Tribut. So oder so: Eine Aufwertung des Zentrums wird die nächsten Jahre oder gar Jahrzehnte wohl kein Thema mehr sein. Unrühmlich in dieser Geschichte war, dass eine Gegnerschaft vor der Abstimmung anonymisierte Flyer verschickt hatte. Das ziemt sich nicht für unser Demokratieverständnis. Und: Der gestrige Entscheid wurde ausserhalb des Tales mitunter mit Befremden aufgenommen: im Sinne von: «Wohin gehst du, Grindelwald?» Mail: fritz.lehmann@ berneroberlaender.ch >

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