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«Räumen Sie Ihren Platz»

Diverse Artikel zu den Wahlen in Thunstetten Obwohl ich kein SVP-Wähler bin, gratuliere ich der Partei zu ihrem Entscheid, für das Gemeindepräsidium zu kandidieren. Die SVP übernimmt Verantwortung. Sie hat erkannt, dass eine stille Wahl des amtierenden und wohl auf Grund der Wahlergebnisse nicht mehr gewünschten Gemeindepräsidenten Markus Quaile (FDP) vom Volk nicht verstanden würde. Dass nun die FDP den SVP-Kandidaten angreift, indem sie in der Wahlbeilage schreibt, er sei finanziell abhängig von der Gemeinde (weil er als Spengler auch Aufträge für die Gemeinde ausführt, was wohl in jedem Dorf absolut normal ist), ist eine Frechheit. Ich möchte nicht untersuchen, von wem Herr Quaile abhängig ist. Er ist ja für eine grosse Firma in Bützberg tätig, und dort sind massgebende Leute der FDP gut gesinnt oder gehören ihr wohl an. Herr Quaile, welchem von mehreren Leuten Arroganz und mangelndes Feingefühl für die Probleme der Bürger vorgeworfen wird, sollte seinen Platz räumen. Nur das «idiotische» Wahlsystem, das keine Kopfwahlen zulässt, sondern irgendwelche Gruppierungen bevorzugt, erlaubt es Herrn Quaile noch, im Gemeinderat zu sitzen. Ob SVP-Kandidat Fred Röthlisberger den Job besser macht, kann man in vier Jahren beurteilen. Aber schlechter als die vergangenen Jahre kann es nicht sein. Herr Quaile, räumen Sie Ihren Platz für Leute, die vom Volk gewählt sind. Hans-Peter VetschBützberg«Ich habe schon gewählt» Seit einigen Tagen herrscht in Thunstetten reger Wahlkampf, fast jeden Tag kann man einen Leserbrief dazu lesen. Mal ist es die FDP, die den Gemeindepräsidenten rühmt und den Gegenkandidaten schlecht macht, mal ist es die SVP, die das gleiche Spiel treibt. Jetzt kommt noch die EVP, die zwar den alten Gemeindepräsidenten unterstützt, aber ihm doch einige Fehler einräumt, die er hoffentlich nicht mehr machen werde. Das ist eben Wahlkampf. Aber dass man dem zu Wählenden schaden könnte, daran denken die Parteien anscheinend nicht. Klar, wir wollen alle einen guten Gemeindepräsidenten, nicht einen, der von sich so sehr überzeugt ist, sondern einen, der für das Wohl unserer Gemeinde kämpft und sich nach bestem Wissen und Gewissen einsetzt. Denn dieses Amt auszuführen heisst nicht, dass man sich rühmt für all das Gute, das man einmal getan hat. Nein, es heisst, sich für seine Gemeinde einzusetzen und mit gutem Gewissen und mit all seinen Kräften und zum Wohl des Volks das Amt auszuführen. Thunstetten braucht einen Gemeindepräsidenten, der bürgernah ist. Ich habe schon gewählt – Alfred Röthlisberger von der SVP ist ein guter Mann. Rosmarie KaufmannBützberg>

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