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Räumung dauert nun länger

Der Autofriedhof von Franz Messerli wird nicht bis Ende Monat geräumt sein.

Franz Messerli wird seinen Autofriedhof in Kaufdorf nicht fristgerecht räumen können. Deshalb wird Schiedsrichter Samuel Schmid Anfang Dezember über ein Gesuch von Messerli zu entscheiden haben. Darin verlangt Schrotthändler Messerli, die Frist für die Räumung zu verlängern. Auf welchen neuen Termin sich die Gemeinde und Messerli einigen werden, ist Gegenstand der Verhandlungen. Aufwand unterschätzt «Wir haben den Aufwand für die Räumung unterschätzt», sagt Messerlis Anwalt Roger Lerf. Wegen des schlechten Zustands der Fahrzeuge hätten pro Tag höchstens drei oder vier Autos geborgen werden können. Von den 527 verkauften Wracks sind bisher rund 30 Prozent bereitgestellt worden. 160 Fahrzeuge wurden von den Käufern in Kaufdorf bereits abgeholt, weitere 125 sind abholbereit. Neben dem miserablen Zustand der Fahrzeuge haben gemäss Lerf noch weitere Faktoren dazu geführt, dass das Gelände nicht fristgerecht geräumt ist. So warten zum Beispiel einige Käufer, die mehrere Wracks ersteigert haben, mit dem Abtransport zu, bis alle ihre Fahrzeuge geborgen sind. Sie wollten so Transportkosten vermeiden. Auch die Beschaffung der Fahrzeugpapiere habe mehr Zeit in Anspruch genommen als erwartet. «Weil die Fahrzeuge nicht mehr Messerli gehören, müsse die Bergung mit grösster Sorgfalt erfolgen», erklärt Lerf. Seit Jahren im Streit Seit Jahrzehnten verlangt die Gemeinde Kaufdorf von Franz Messerli, dass er den Autofriedhof räumt. Messerli und die Oldtimer Galerie Toffen versteigerten Mitte September die Wracks in einer gross angelegten Auktion. Christian Liechti •www.autofriedhof.ch>

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