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Rat prüft Neuerungen

Der GGR Steffisburg debattierte gestern darüber, ob die Vereine mehr Geld erhalten sollen. Der Gemeinderat prüft Neuerungen.

Gleich mit zwei Motionen wollte die SP-Fraktion im Grossen Gemeinderat (GGR) Steffisburg erreichen, dass die Steffisburger Vereine mehr Geld erhalten: Zum einen wollten die Sozialdemokraten eine Verdoppelung der Sockelbeiträge für die Vereine, zum anderen forderten sie einen «namhaften Beitrag für die kulturellen Vereine». Der Gemeinderat unterstütze beide Anträge in ihren Grundzügen, betonte Gemeindepräsident Jürg Marti (SVP). In beiden Fällen erklärte er sich bereit, das Anliegen zu prüfen, sofern die Erstunterzeichner bereit wären, die Motion in die unverbindliche Form des Postulats umzuwandeln. Gemeinderat überarbeitet Er erklärte, der Gemeinderat sei sowieso daran, die Vergabepraxis für Vereinsbeiträge zu überarbeiten. «Unabhängig davon, wie sich der GGR heute entscheidet, nehmen wir diese Arbeit auf», sagte Marti, «denn das heutige System funktioniert nicht mehr, weil es nicht mehr zeitgemäss und zu wenig transparent ist.» Ängste, die Prüfung und Überarbeitung der Beitragsrichtlinien würden zu lange dauern, versuchte Marti zu zerstreuen, indem er zusicherte: «Wir wollen die neuen Vorgaben rasch ausgearbeitet haben, dass wir die Beiträge 2011 nach den neuen Richtlinien ausrichten können.» Weil die SP-Fraktion bereit war, die Motion für die Verdoppelung der Sockelbeiträge in ein Postulat umzuwandeln, wurde der Vorstoss vom Rat einstimmig angenommen. Claudia Schanz (SP) hielt hingegen als Erstunterzeichnerin der Motion für einen «namhaften Beitrag für die kulturellen Vereine» an der verbindlichen Form fest – und unterlag mit 21 zu 10 Stimmen. Hauptargument der Gegner: Der Vorstoss sei zu vage formuliert. maz>

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